Die Gene beeinflussten über die Größe und Anzahl der Blutzellen die Entwicklung von Krebszellen, aber auch das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, so Greinacher. Die Ergebnisse der Studie werden im November in der Zeitschrift "Nature Genetics" veröffentlicht.
Gemeinschaftswerk von 80 Forschern
In dem Gemeinschaftswerk von 80 Forschern unter Federführung des britischen Wellcome Trust Sanger Instituts wurden die Erbanlagen von rund 14.000 Menschen untersucht. Die Wissenschaftler analysierten mehr als zwei Millionen genetische Unterschiede und konnten 22 genetische Veränderungen herausfiltern, die für die Zahl und die Größe von Blutzellen von Bedeutung sind. Davon sind den Experten zufolge 15 Genvarianten weltweit erstmals identifiziert worden.











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