Der Tabellenletzte aus Berlin zog damit die Konsequenz nach der blamablen 1:5-Niederlage gegen Hoffenheim am Sonntag. Der 51-jährige Favre hatte auf einer Krisensitzung um seinen Job kämpfen müssen - offenbar vergeblich. Sein Vertrag in der deutschen Hauptstadt wäre noch bis 2011 gelaufen. Doch nach dem schlechtesten Saisonstart der Berliner seit der Abstiegs-Saison 1990/91 war Favres Kredit aufgebraucht.
Der Schweizer hatte noch am Montagvormittag das Training geleitet und wollte danach keinen Kommentar zur Lage abgeben. Assistent Gämperle hatte sich jedoch angriffslustig gezeigt: "Die Spieler haben den Trainer, den Verein und die Fans im Stich gelassen. Sie haben noch nie zuvor bei einem solch guten Trainer trainiert. Sie spielen nur gegen sich selbst. Auf was warten die Spieler? Auf den lieben Gott?"
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