Beim Rasen erwischt

75.000-Euro-Strafe für Irans Mehdi Mahdavikia

Fußball
28.09.2009 10:43
Der iranische Fußballprofi Mehdi Mahdavikia vom deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist vom Amtsgericht Göttingen wegen des Vergehens der falschen Verdächtigung zu 75.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Nachdem der 32-Jährige auf der deutschen A7 von einem Radar geblitzt worden war, hatte er erklärt, ein Bekannter sei gefahren. Das Gericht habe ihm den Schwindel nachgewiesen, sagte ein Justizsprecher am Montag und bestätigte Medienberichte.

Mahdavikia muss nun statt 50 Euro 50 Tagessätze mal 1.500 Euro zahlen. 

Nicht vor Gericht erschienen
Vor Gericht war der Profi, der in Frankfurt ebenso wie ÖFB-Legionär Ümit Korkmaz derzeit zumeist nur auf der Ersatzbank sitzt, nicht selbst erschienen, sondern ließ sich von seinem Anwalt vertreten.

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