Laut Werner Anzenberger, Bereichsleiter für Soziales bei der Arbeiterkammer Steiermark, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.
Frau wandte sich an Arbeiterkammer
Eine Frau aus der Belegschaftsvertretung habe sich Mitte Juni an die AK gewandt. Daraufhin wurden mehrere Mitarbeiterinnen befragt. Diese sprachen von "unsittlichen Berührungen". Die KAGes habe umgehend eine Kommission eingerichtet, um die Vorwürfe zu klären, so Anzenberger: "Das begrüßen wir sehr, denn dieses transparente Vorgehen ist nicht üblich."
Angestellter im Juli suspendiert
Als sich die Verdachtsmomente verdichteten, wurde der Mann am 17. Juli suspendiert. Der Verdächtige wies die meisten Anschuldigungen von sich, er habe den Mitarbeitern lediglich die Hand auf die Schulter oder die Hüfte gelegt und das sei motivierend gemeint gewesen. "Sexuelle Gedanken waren nie dabei," erklärte er.
Symbolbild
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