Zugleich unterstrich Beckenbauer jedoch noch einmal die harte Haltung des Vereins: "Wir wollen natürlich das haben, was der Markt hergibt." Erst am vergangenen Wochenende hatte Beckenbauer dem unter anderem von Real Madrid umworbenen Franzosen mangelnde Loyalität zum FC Bayern vorgeworfen. "Ribery ist nur zu Bayern gekommen, um sich einen Namen zu machen. Das ist ein Franzose, dem ist München wurscht", hatte der Bayern-Präsident in aller Öffentlichkeit gesagt.
Dies hatte ihm deutliche Kritik des gesamten Bayern-Vorstandes eingebracht. "Unser Spieler Franck Ribery hat sich stets professionell, korrekt und seriös verhalten", bekräftigten Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Finanzchef Karl Hopfner in einer gemeinsamen Erklärung und zeigten sich erstaunt über die Beckenbauer-Aussagen.
Vertrag bis 2011
"Und wenn ein Cristiano Ronaldo 94 Millionen Euro wert ist, dann ist Ribery ähnlich viel Geld wert, weil Ribery, Ronaldo, Messi und vielleicht noch Kaka die derzeit besten Spieler in Europa sind", sagte Beckenbauer weiter. "Wenn das nicht geboten wird, bleibt er halt bei uns, dafür hat er ja einen Vertrag bis 2011."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.