Didi und die Buben

Das ÖFB-Team ist im Schnitt nur 23,7 Jahre alt

Fußball
31.03.2009 11:22
Zweifellos ist Österreichs neues Nationalteam jung, hungrig und hochmotiviert. Der Kader von ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini ist aber auf der anderen Seite auf internationaler Bühne extrem unerfahren und grün hinter den Ohren. Die 21 Kicker, die sich derzeit in Velden auf die WM-Qualifikation in Klagenfurt gegen Rumänien vorbereiten, bringen es zusammen auf gerade einmal 180 A-Team-Einsätze und 6 Länderspieltreffer, das ergibt einen Schnitt von 8,57 Spielen und 0,29 Toren pro Mann, das Durchschnittsalter beträgt 23,76 Jahre. Gerade einer der Routiniers, Emanuel Pogatetz, macht dem Teamchef nun Sorgen: Das Montag-Training musste er angeschlagen vorzeitig beenden.

"Ja, wir sind eine junge Mannschaft. Das heißt aber nicht, dass wir schlecht aufgestellt sind", erklärte Sebastian Prödl, der mit 19 Länderspiel-Einsätzen zu den erfahrendsten Männern im Aufgebot zählt. Mehr Länderspiele als der 21-jährige Werder-Bremen-Verteidiger haben nur Kapitän Emanuel Pogatetz (36), Christian Fuchs (24) und Paul Scharner (22) vorzuweisen, Jürgen Säumel hält so wie Prödl bei 19 Einsätzen.

Kein Glück hatte Jung-Teamspieler Aleksandar Dragovic, er wird sein Debüt in der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft definitiv nicht geben. Der Austria-Defensivspieler stieß im Training bei einem Kopfball-Duell mit Rapid-Stürmer Erwin Hoffer zusammen. Dabei wurden zwei Schneidezähne nach hinten gebogen, die im LKH Klagenfurt wieder eingerichtet werden mussten. Dragovic muss nun sechs Wochen lang eine Schiene tragen und erhielt zumindest zwei Tage Trainingsverbot. Wann er bei seinem Verein wieder einsatzbereit sein wird, ist schmerzabhängig.

Constantini: "Der Biss ist da"
Die Leistungen in den Trainings im Teamcamp in Velden bestätigen Constantini bisher in seiner Auswahl. "Die jungen Spieler zeigen im Training auf. Das, was ich da sehe, ist nicht wenig. Ich bin nicht ängstlich, dass etwas schief gehen könnte. Die Mannschaft wird zusammenhalten, der Biss ist da. Solche Leute sind mir lieber als Spieler, die eventuell schon ihre Länderspiele zählen", meinte der Teamchef.

Die neu zusammengewürfelte Truppe hatte im Vorfeld der Rumänien-Partie zehn Tage Zeit, um zu einer Einheit zu werden. Für Prödl ein wichtiger Faktor. "Wir konnten diese für ein Länderspiel sehr lange Vorbereitung aufgrund der neuen Konstellation gut gebrauchen. In den Trainings ist richtig Feuer drinnen, jeder will spielen. Ich möchte nicht in der Haut des Teamchefs stecken, denn die Mannschaft trainiert wirklich gut. Wenn wir am Mittwoch dementsprechend auftreten, werden wir ein positives Resultat erreichen."

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Fußball
31.03.2009 11:22
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele

Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung