Vor allem der Siegestreffer der Londoner durch William Gallas in der 84. Minute aus abseitsverdächtiger Position hat ihn erzürnt. Die angebliche Aktion von Fabregas soll dann das Ihre zur Wut des Liga-Rivalen beigetragen haben. Brown beschuldigte den spanischen Europameister, seinen Assistenz-Coach Brian Horton nach Spielende vor die Füße gespuckt zu haben. Das zeige, was für ein Club Arsenal sei, so Brown, dem sein Kollege Arsene Wegner den Handschlag verweigert haben soll.
Wirbel um Fabregas
Der 21-jährige Fabregas, der nach dem Einzug ins Semifinale (am 18. Apil in Wembley gegen den Stadtrivalen Chelsea) mit den "Gunners" und den Fans auf dem Rasen feierte, wies die Anschuldigungen strikt und umgehend zurück. "Ich habe nach dem Spiel und bisher nie in meinem ganzen Leben jemanden auf dem Rasen bespuckt", beteuerte der Mittelfeldspieler, der wegen einer Verletzung gar nicht gespielt hatte, auf der Website der "Kanoniere".
Auch Wenger, der die angebliche Spuckaffäre nicht gesehen und daher auch nichts dazu zu sagen hatte, verstand die ganze Aufregung nicht. "Ich habe auf ihn im Tunnel zu den Kabinen gewartet, aber er kam nicht. Ich schüttle ihm auch jetzt noch gern die Hand - warum nicht", meinte der Franzose zu dem von seinem Kollegen Brown verweigerten Shakehands. Was den Elsässer freute war, dass seine in der Premier League nur auf Rang vier mit 13 Punkten Rückstand auf Meister ManU aufscheinende Truppe nach vierjähriger Titelflaute die Chance auf eine Trophäe gewahrt hat.
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