Anrainer-Empörung

Anwohner wehren sich gegen Gehsteig-Kosten

Wien
01.02.2009 18:46
Der Ärger der Bewohner im Siedlungsgebiet zwischen Schafflerhofstraße und Wehrbrücklstraße in Essling ist groß. Zuerst bekamen sie Gehsteige ohne Asphalt, nur mit Sandfüllung, und nun sind "richtige" Trottoire geplant. Doch die Kosten dafür würden auf die Anrainer übergewälzt, lautet die Kritik.

"Wir brauhcen keine Gehsteige. Wir kommen seit Jahren ohne sie aus. Der Bezirk will diese aus rein finanziellen Überlegungen errichten", macht ein Bewohner seinem Ärger Luft. Bereits im Jahr 2007 sorgten "halbe" Gehsteige, die nur mit Sand gefüllt waren, für Rechtsunsicherheit beim Parken.

Bis zu 260 Euro pro Meter Gehsteig
Obwohl das Trottoir abgeschrägt war, durften keine Pkw abgestellt werden. Außerdem können diese Gehsteige aufgrund des Sandes im Winter nicht ordentlich vom Schnee geräumt werden. Jetzt sind für die gesamte Siedlung Trottoire geplant, selbst in den schmalen Gassen. Das bedeutet nicht nur Parkplatzschwund, sondern auch enorme Kosten für die Anrainer.

„Nach bis dato inoffiziellen Informationen aus dem Magistrat könnten pro Meter Gehsteig zwischen 240 und 260 Euro zu berappen sein. Bei Eckgrundstücken wären Summen bis zu 16.000 Euro zu zahlen“, wettert FPÖ-Gemeinderat Anton Mahdalik. Er fordert einen runden Tisch mit den Siedlungsbewohnern.

Kronen Zeitung

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