Sa, 18. August 2018

Martinz' Ansage

01.02.2009 18:50

Wahlkampfauftakt der Kärntner ÖVP

Die Kärntner ÖVP hat am Sonntag in Klagenfurt als letzte der Landtagsparteien den Wahlkampf offiziell eröffnet - mit dabei war Vizekanzler Josef Pröll. Landesrat und ÖVP-Landeschef Josef Martinz gab teils markige Sprüche von sich, forderte eine Stärkung des Mittelstandes und prangerte die "Schuldenpolitik" von BZÖ und SPÖ an.

Rund 1.400 Besucher waren nach ÖVP-Angaben in die Messehalle 2 gekommen. Trommler wurden ebenso aufgeboten wie Tänzer und Akrobaten, offenbar um sich jung und modern zu präsentieren.

Pröll strich die Wirtschaftskompetenz seiner Partei heraus und rechnete vor, die Pro-Kopf-Verschuldung unter BZÖ und SPÖ habe sich in den vergangenen Jahren von 1.500 auf 4.000 Euro fast verdreifacht.

Pröll: "Karten werden neu gemischt"
Kärnten stehe an einer Zeitenwende. "Nach der Dominanz eines Ausnahmepolitikers werden jetzt die Karten neu gemischt", erklärte Pröll.

Martinz spricht von "Lump"
Martinz erklärte, in der Krise müsse verantwortungsvoll gewirtschaftet werden. Ausgiebig prangerte Martinz die "Schuldenpolitik" von BZÖ und SPÖ an: "Wer mehr Geld ausgibt, als er hat, ist nicht sozial, wer das Geld unserer Kinder ausgibt, ist ein Lump."

Die existenzielle Absicherung der Familien sei unabdingbar. Die Frage, ob man sich ein Kind leisten könne, "darf es nicht geben". Wie lange eine Frau bei ihrem Kind daheim bleiben wolle, müsse sie selbst entscheiden.

"Scheichs können sich schleichen"
Und Martinz betonte, dass Kärnten mittelfristig energieunabhängig werden könne, erneuerbare Energien müssten forciert werden. Martinz: "Die Scheichs sollen sich schleichen." Nicht fehlen durften die Verwaltungsreform, die Sicherung der Pensionen und mehr Sicherheit.

Abschließend forderte er alle Funktionäre auf, gemeinsam zu marschieren und gemeinsam zu gewinnen. Man müsse laufen, laufen, laufen, "damit es wieder aufwärts geht".

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