Ultimatum ignoriert

Peru von allen großen Bewerben ausgeschlossen

Fußball
25.11.2008 14:40
Perus Fußball wird mit sofortiger Wirkung von der internationalen Bühne verschwinden. FIFA-Präsident Sepp Blatter (Bild) hatte dem Andenstaat in der Vorwoche ein Ultimatum gestellt, politische Interventionen in den Fußball einzustellen und einen Aktionsplan vorzustellen. Nachdem die Frist am Montag auslief, erklärte der Generalsekretär des südamerikanischen Kontinental-Verbandes, Eduardo de Luca: "Die FIFA hat Peru von allen Aktivitäten ausgeschlossen."

Die peruanische Regierung erkennt Manuel Burga wegen dessen angeblich irregulärer Wahl nicht als Präsidenten des Landesverbandes FPF an. Burga wird Amtsmissbrauch vorgeworfen. Von der Regierung Perus wurde bereits zuvor verlautbart, dass man "Erpressungsversuche" der FIFA nicht akzeptieren werde.

Die FIFA hat den Ausschluss inzwischen auch offiziell bestätigt. Er gilt für alle internationalen Bewerbe für Klubs, Nationalteams, Schiedsrichter und Offizielle. Das FIFA-Exekutivkomitee wird die Causa am 19./20. Dezember in Tokio diskutieren.

Aufgrund der anhaltenden Kontroversen war Peru bereits die Austragung der U20-Kontinentalmeisterschaft im kommenden Jahr entzogen worden.

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