In Mönchengladbach wendeten nach dem Eigentor des Frankfurters Russ (12.) Fenin (15.) und Fink (52.) die Partie und sicherten damit den dritten Saisonerfolg für die stark ersatzgeschwächten Hessen - den zweiten innerhalb von acht Tagen. Korkmaz stand bis zur 86. Minute am Platz. Ümit zeigte dabei eine starke Leistung und bereitete auch den Ausgleich zum 1:1 vor. Der Wiener, der seinen bisher längsten Liga-Einsatz für die Hessen absolvierte, ließ bei einem schönen Solo zwei Gladbacher aussteigen und bediente den Torschützen Fenin ideal.
Schwaches Revierderby Dortmund - Bochum
Die Dortmunder Borussen mussten in einem spielerisch schwachen Revierderby vor 71.600 Zuschauern gegen Bochum bereits die sechste Punkteteilung in dieser Saison hinnehmen. Die Bochumer, bei denen Fuchs durchspielte, waren durch Zdebel (27.) sogar in Führung gegangen, ehe Mohamed Zidan (44.) noch der Ausgleich gelang. Bochum, derzeit auf Platz 15 der Tabelle, ist seit sieben Spielen sieglos.
Hoffenheim-"Express" überrollt KSC 4:1
Die Hoffenheimer boten bereits am Samstag in Mannheim tollen Offensivfußball. Vedad Ibisevic (15.) hatte die Elf von Ralf Rangnick wie erwartet in Führung geschossen, nach dem schnellen Ausgleich durch Sebastian Freis (20.) durfte der KSC, der vor der Pause von der mangelnden Chancenauswertung der Hausherren profitierte, aber zumindest auf einen Punktezuwachs hoffen.
Je länger das Spiel dauerte, umso löchriger wurde die KSC-Abwehr. Chinedu Obasi (67.) bekam den Ball von Ibisevic unabsichtlich serviert und ließ KSC-Goalie Miller keine Chance. Kurze Zeit später sorgte abermals Ibisevic (75.) mit seinem bereits 13. Saisontreffer per Kopf für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte wiederum Obasi (78.) der zum 4:1 abstaubte. Bei allen drei Treffern nach der Pause lieferte Hoffenheims "Mr. Standard" Sejad Salihovic, der in der 38. Minute eingewechselt wurde, die Vorarbeit.
Özcan wieder nicht im Einsatz
Der Vorarlberger Goalie Ramazan Özcan kam beim Tabellenführer einmal mehr nicht zum Einsatz, Linksverteidiger Andreas Ibertsberger wurde nach einer unauffälligen Leistung in der Halbzeit ausgetauscht. Für die vor eigenem Publikum weiter ungeschlagenen Hoffenheimer (5 Siege, 1 Remis) war es bereits der fünfte Sieg in Serie (Torverhältnis 17:5). Für die ohne dem gesperrten Kapitän Maik Franz angetretenen Gäste (14./9) war es hingegen die fünfte Niederlage en suite.
Bremen mit 5:1-Kantersieg gegen Berlin
Einen Erfolg gab es auch für Sebastian Prödl. Der ÖFB-Abwehrspieler spielte beim 5:1-Kantersieg von Werder Bremen (8./16) gegen Hertha BSC (6./18) im Weser Stadion als rechter Außenverteidiger durch und sah in der 68. Minute die Gelbe Karte. Die Berliner brachten sich durch ein schnelles Eigentor von Gojko Kacar (14.) selbst auf die Verlierstraße, Diego (20.), Markus Rosenberg (42.) und Claudio Pizarro mit einem Doppelpack (60., 85.) machten schließlich den Sack zugunsten des Vizemeisters zu. Cicero (68.) hatte für die Hertha zwischenzeitlich auf 1:4 verkürzt. Die Bremer, die ihre eigene Negativserie von sechs Pflichtspielen ohne Sieg beendeten, haben damit die vergangenen fünf Duelle mit der Hertha gewonnen.
Bayern weiter auf der Siegerstraße
Neuer Tabellendritter ist Bayern München (21). Miroslav Klose (25.), Franck Ribery (77.) und "Joker" Lukas Podolski (84./Foulelfmeter) machten für die wieder ohne den verletzten Bundesliga-Torschützenkönig Luca Toni angetretene Elf von Jürgen Klinsmann gegen Arminia Bielefeld (15./8) den vierten Sieg in Folge perfekt. Aufseiten der klar unterlegenen Bielefelder, bei denen Tesche ausgeschlossen wurde (82./nach Foulspiel an Ribery), trug sich Artur Wichniarek (30./Foulelfmeter) mit seinem achten Saisontor in die Schützenliste ein.
Schalke schafft Last-Minute-Sieg
Während der Hamburger SV mit dem 0:3 bei Hannover 96 (Tore von Schulz/5., Schlaudraff/18., Stajner/79.) wichtige Punkte liegen ließ, holte Schalke 04 gegen Schlusslicht Energie Cottbus noch einen Last-Minute-Sieg. Heiko Westermann (80.) und Jefferson Farfan (90.) bewahrten die "Blau-Weißen", die schon sieben Partien ungeschlagen sind, vor einer Blamage. Und das obwohl der Tabellenvierte ab der 52. Minute (Ausschluss für Engelaar nach Schiedsrichterkritik) in Unterzahl agieren musste. Der VfB Stuttgart (10./16) musste sich zu Hause Aufsteiger Köln (11./16) mit 1:3 geschlagen geben.
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