Do, 16. August 2018

Für ÖFB gekickt

08.10.2008 15:46

Bahadir nicht für türkisches Team spielberechtigt

Jetzt hat auch der türkische Fußballverband seinen "Fall Hofmann". Der in Wien geborenen Turgay Bahadir kann nämlich nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen, weil er vor fünf Jahren bereits einen Pflichtspiel-Einsatz für den ÖFB absolviert hat. Der Verband des EM-Semifinalisten musste den 24-Jährigen daher aus dem Kader für die WM-Qualifikationspartien daheim gegen Bosnien-Herzegowina (11. Oktober in Istanbul) und gegen Estland (15. Oktober in Tallinn) streichen.

Der Offensivspieler wurde am 10. Oktober 2003 in Waidhofen/Thaya beim 0:2 in der U21-EM-Quali gegen Tschechien in der 67. Minute eingewechselt, und da ein Verbandswechsel laut FIFA-Regularien nur vor der Vollendung des 21. Lebensjahres möglich ist, bleibt Bahadir die Tür zum türkischen Nationalteam versperrt - der Fall Steffen Hofmann lässt grüßen.

Thema für türkischen Verband erledigt
Für den türkischen Verband ist das Thema Bahadir bereits abgeschlossen. "Er hat sich ursprünglich im Kader befunden, wir haben aber verstanden, dass er nicht für die Türkei spielberechtigt ist. Wir werden daher keine weiteren Schritte unternehmen", erklärte Pressesprecher Türker Tozar am Mittwoch.

Bahadir war in Österreich bei der Vienna, Rapid, Austria Lustenau und Schwanenstadt tätig und wechselte 2007 zu Kayserispor. In der Saison 2007/08 holte er mit seinem neuen Club den türkischen Cup-Sieg und Rang fünf in der türkischen Meisterschaft. Trainiert wird Kayserispor vom ehemaligen Pasching- und Admira-Spieler Tolunay Kafkas, der mit dem Ex-Rieder und ÖFB-U21-Teamkicker Harun Erbek einen weiteren Österreicher im Aufgebot hat.

Starke Leistungen national und international
Bahadir hatte in den jüngsten Partien mit Kayserispor im UEFA-Cup gegen Paris Saint Germain sowie in der Liga gegen Fenerbahce Istanbul starke Leistungen gebracht. Beim 4:1-Überraschungstriumph auswärts gegen Fenerbahce steuerte Bahadir am Sonntag mit einem schönen Kopfball das Tor zum 3:1 bei. Teamchef Terim hatte den gebürtigen Österreicher daraufhin nachnominiert.

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