Schladming bekam schon im ersten Wahlgang zehn der sechzehn Delegiertenstimmen. Damit werden zum bereits neunten Mal alpine WM-Medaillen in Österreich ausgefahren und zum zweiten Mal in der steirischen Stadt Schladming, die bereits 1982 WM-Ort gewesen war. Schladming hatte sich nach vergeblichen Bemühungen um die Titelkämpfe 2009 und 2011 zum dritten Mal in Folge beworben.
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zeigte sich in einer ersten Reaktion hocherfreut: "Eine Reihe von Argumenten hat für Schladming gesprochen, es war ein klarer Sieg gleich im ersten Wahlgang. Österreich ist das Land des Skisports, Schladming ist schon jetzt bereit, die WM könnte morgen beginnen. Es wird WM-Bewerbe mit 40.000 bis 50.000 Zuschauern geben. Der FIS-Vorstand ist ein Gremium mit intelligenten Leuten, die wissen, wie man entscheiden muss."
"Die Doping-Affäre von Turin ist vom Tisch, das ist erledigt. Natürlich war das jetzt jahrelang ein Thema, aber wir wollten es begraben und wir haben es begraben. Österreich hat sich im Kampf gegen das Doping sehr engagiert, auch das ist bei der Vergabe honoriert worden", so Schröcksnadel
OK-Chef Hans Grogl strahlte nach der letztlich doch klaren FIS-Entscheidung: "Die Erleichterung ist unglaublich. Das ist sicher der schönste Tag meines Lebens. Ich fühle mich wie ein Skifahrer, der die Königsdisziplin gewonnen hat und ganz oben auf dem Podest steht. Wir wurden für jahrelange Arbeit belohnt, ich bin unheimlich gerührt. Mein Dank gilt in erster Linie Peter Schröcksnadel, Charly Kahr und meiner Familie. Wir sind ein Team, das sich die WM einfach verdient hat."
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