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27.04.2017 - 04:01
Das ehemalige Bürogebäude mitten in einer Schutzzone soll um vier Stockwerke erhöht werden.
Foto: zwefo

Anrainer kämpfen gegen Monsterbau in ihrem Grätzel

22.06.2016, 07:00

Wo groß gebaut werden soll, finden die Anrainer meist wenig Gehör. Das fürchten auch Bewohner eines Grätzels im 14. Wiener Gemeindebezirk. Mitten in einer Schutzzone soll dort ein "Monsterbau" mit 12 Stockwerken errichtet werden. Gegen den ist auch der Bezirk. Entscheiden darf aber allein der Gemeinderat.

Auf einem ehemaligen Firmengelände im Grätzel Alt- Penzing soll das Projekt, das für große Aufregung sorgt, verwirklicht werden. Das dortige leer stehende Bürogebäude aus den 60er- Jahren ist acht Stockwerke hoch und von Grünflächen umgeben. Es soll nicht abgerissen werden, sondern um vier Stockwerke erhöht werden, wie die Anrainer vor kurzem erfahren haben. Und das mitten in einer Schutzzone. "Es stehen hier hauptsächlich renovierte Gründerzeithäuser, Einfamilienhäuser und Neubauten mit maximal vier Stockwerken", erklärt eine Anwohnerin. Derzeit erlaubt ist Bauklasse III.

Für das geplante Projekt einer bekannten Baugesellschaft soll die Bauklasse auf VI mit einer erlaubten Höhe von 35 Metern geändert werden. Die Wohnungen in den obersten Stockwerken hätten damit freie Sicht auf das Schloss Schönbrunn und wären sicher begehrt auf dem Immobilienmarkt. Die Bedenken, dass die Lebensqualität der derzeit ansässigen Menschen durch den "Monsterbau" leiden würde, hat man im Rathaus vom Tisch gewischt. Man könne nicht auf alle Rücksicht nehmen, Wien brauche Wohnungen, hieß es dort.

Das sehen auch die Beteiligten der Bürgerinitiative "Gegen Monsterbauten in Penzing" ein. Sie wünschen sich aber, dass die Behörden mit mehr Augenmaß vorgehen: "Neuer Wohnraum ist wichtig. Man sollte den geplanten Bau aber dem Ortsbild anpassen." Rückendeckung bekommen die Anrainer von Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner. Der Bezirk habe sich gegen die Aufstockung ausgesprochen. Der endgültige Beschluss obliege jedoch dem Gemeinderat. Wie der wohl entscheiden wird?

22.06.2016, 07:00
Redaktion Ombudsfrau
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