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25.09.2017 - 05:52

22- jährige Oberösterreicherin stirbt an Meningitis

23.09.2011, 12:05
"Auf einmal hat meine Tochter überall schwarze Flecken gehabt. Ich hab nur noch geschrien." Die Mutter der 22-Jährigen aus Vorchdorf in Oberösterreich konnte nichts mehr für ihre jüngste Tochter tun, als sie bei einem Firmenausflug zusammenbrach. Wenig später war sie tot. Diagnose: Sepsis (Blutvergiftung) nach einer Meningitis.

Es sollte ein entspannendes Wochenende in Bad Gastein werden, die Firma hatte ihre Angestellten eingeladen. Mit dabei Maria M. und ihre Tochter, die öfter aushalf. Den ganzen Samstag genossen Mutter und Tochter die gute Luft, am Abend im Hotel ging es der 22- Jährigen dann plötzlich schlecht: "Ihr war übel und sie hatte Kopfweh und Fieber. Sie ging früh schlafen. Wir dachten, es wäre halt eine Grippe."

"Mortalitätsrate bei Meningitis bei 30 Prozent"

Am Morgen der Schock: Der Körper der jungen Frau war voller schwarzer Flecken: "Sie sagte noch 'Mama, mir tut alles so weh', dann brach sie zusammen. Ich hab geschrien, sie gebeutelt und gerufen 'Bleib da, bleib bei mir!'. Aber sie hat nie wieder die Augen aufgemacht", so die Mutter.

Die junge Frau war an einer bakteriellen Meningitis erkrankt. Über Nacht war die Krankheit so weit fortgeschritten, dass die Frau bereits eine Blutvergiftung hatte: "In diesem Stadium kann man kaum noch etwas tun", erklärt Neurologe Franz Gruber. "Das ist eine der akutesten Infektionen, die es gibt. Da geht es um halbe Stunden, selbst wenn man sie schnell entdeckt, liegt die Mortalitätsrate bei 30 Prozent. Ansonsten ist es - wie offenbar in diesem Fall - oft zu spät. Selbst wenn der Patient überlebt, müssen oft mehrere Gliedmaßen amputiert werden."

"Sie war so ein lebensfroher Mensch"

Obwohl die Ärzte in Bad Gastein sofort Antibiotika gaben, starb die 22- Jährige wenige Stunden später. Fünf Geschwister, Vater und Mutter sind verzweifelt: "Sie war so ein lebensfroher Mensch, hatte noch so viel vor." Das Begräbnis findet am am Freitag statt.

23.09.2011, 12:05
Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung/red
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