Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
08.12.2016 - 00:34
Foto: Einsatzdoku - Lechner

Sohn des Besitzers legte Feuer in Jagdhütte

01.07.2016, 13:47

Der mysteriöse Fall rund um eine brennende Jagdhütte und einen verletzten jungen Mann, der vor dem in Flammen stehenden Gebäude im niederösterreichischen Ternitz lag, ist gelöst: Der 26- Jährige hatte das Feuer in der Hütte seiner Eltern laut Polizei offenbar selbst gelegt. Der Grund: Er wollte seinen Eltern Schaden zufügen. Geständig ist der junge Mann bislang aber nicht.

Am Samstagabend hatte der Verdächtige mit Freunden auf dem Grundstück gegrillt. Gegen Mitternacht verließen alle Anwesenden das Areal, um eine Veranstaltung zu besuchen. Zurück blieben die Autos eines Gastes und des 26- Jährigen.

Foto: Einsatzdoku - Lechner

Am Sonntag gegen 5 Uhr kehrte der junge Mann - betrunken - allein zur Blockhütte zurück. Kurz darauf rief er seine Mutter an und erzählte ihr, dass das Gebäude brannte. Alarmierte Feuerwehrleute trafen vor Ort auf den 26- Jährigen, er hatte Schnittwunden an beiden Armen. 

26- Jähriger neigt betrunken zu Aggressionen

Brandermittler, die auch einen Spürhund einsetzten, stellten fest, dass das Feuer an mindestens vier Stellen in der Hütte mit brandbeschleunigenden Mitteln gelegt worden war. Die weiteren Erhebungen ergaben, dass der Verdächtige in alkoholisiertem Zustand zu Aggressionen neige und es dabei immer wieder zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen komme.

Die Verletzungen an den Armen dürfte er sich bei seinen weiteren Vandalenakten zugezogen haben: Bei den Fahrzeugen und in einem Geräteschuppen waren die Scheiben eingeschlagen und bei einem dort abgestellten Wohnwagen die Seitenwand demoliert worden.

Foto: Einsatzdoku - Lechner

Bei Einvernahme in Widersprüche verstrickt

Bei der Befragung verstrickte sich der Beschuldigte jedenfalls in Widersprüche, berichtete die Polizei am Freitag. Er war nicht geständig und gab an, sich aufgrund seines Zustands an nichts zu erinnern. Er könne allerdings auch nicht ausschließen, die Taten begangen zu haben, erklärte der 26- Jährige. Der Mann wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Der entstandene Sachschaden wurde mit 15.000 Euro beziffert.

01.07.2016, 13:47
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum