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09.12.2016 - 03:22
Michael Suitner ist der Erfinder der Bezahl-App Blue Code.
Foto: Secure Payment Technologies GmbH/APA-Fotoservice/Tanzer

Bezahl- App Blue Code kooperiert mit Erste Bank

30.06.2015, 13:01
Der Bezahldienstleister Secure Payment Technologies hat eine Kooperation mit der Erste Bank und Sparkasse angekündigt, bei der Bankkunden die mobile Bezahl-App Blue Code mit ihrem Konto verknüpfen können. Das Besondere an der Anwendung: Sie setzt auf technischer Ebene nicht auf den Kurzstreckenfunk NFC, sondern generiert Barcodes, die beim Bezahlvorgang eingescannt werden. Dadurch funktioniert sie auch auf Apple-Geräten wie dem iPhone oder der Apple Watch.

Mit der Erste Bank hat der von Schweizer Geldgebern finanzierte Tiroler Bezahl- App- Entwickler das erste bundesweit aktive Geldinstitut als Partner gewonnen. Die App lässt sich den Betreibern zufolge auf einfache Weise mit dem Online- Banking- Tool George verknüpfen. Kooperationen mit weiteren Banken sind laut "Blue Code"- Erfinder Michael Suitner geplant und auch die Zahl der die Bezahlmethode akzeptierenden Stellen – derzeit sind es 2.100 Geschäfte, vor allem vom REWE- Konzern und Hartlauer – soll noch wachsen.

Barcodes werden an der Kasse eingescannt

Die Funktionsweise von Blue Code: Die App wird von einem Server mit Barcodes versorgt, die als einmal gültige Bezahl- Codes verwendet werden können. Drei Stück werden stets am Smartphone auf Vorrat gehalten, damit der Bezahlvorgang auch funktioniert, wenn es keinen Empfang gibt. Die Barcodes werden an der Kasse vom Personal eingescannt, womit der Bezahlvorgang für den Nutzer abgeschlossen ist. Den Rest übernimmt die Kassen- Software.

Die Macher der App betonen, dass sie beim Bezahlvorgang keinerlei persönliche Daten erheben. Man leite lediglich den Barcode an das Bankinstitut weiter, erst dort werde eine Verbindung zu Konto und Kunde hergestellt. Gesichert ist das System durch eine vierstellige PIN, die der Kunde selbst wählt. Einmal geöffnete Barcodes verfallen beim Schließen der App oder wenn sie vier Minuten lang nicht genutzt werden, ein Zahlungslimit seitens der Bank soll im Zweifelsfall größere finanzielle Schäden verhindern. Bei Erste- Bank- Kunden liegt dieses Limit bei 1.100 Euro.

Betreiber hoffen auf Apple- User und NFC- Skeptiker

Die Betreiber von Blue Code hoffen, mit ihrer App insbesondere bei NFC- Skeptikern und Apple- Jüngern zu punkten. Ersteren soll die Strichcode- App ein Gefühl der Sicherheit geben, weil die Bezahl- Infos nicht per Funk übertragen werden, sondern vom Nutzer am Smartphone- Display hergezeigt werden müssen. Zweitere haben auf ihren Geräten meist kein NFC, und wenn doch, ist es – wie etwa bei der Apple Watch – für Drittanbieter gesperrt. Die Bezahlung per am Display angezeigtem Barcode sei da eine gute Alternative, glauben die Blue- Code- Entwickler.

Geld will der Bezahldienstleister durch Händlergebühren verdienen, die in ihrer Höhe ungefähr dem entsprechen sollen, was auch bei einer Bankomatzahlung anfällt. Händler, die Blue Code akzeptieren, sollen dies künftig durch Aufkleber signalisieren – ähnlich, wie sie es heute bereits bei Kreditkarten tun. Weil für die Nutzung von Blue Code seitens der Händler keine neue Hardware nötig ist, sondern Barcodes scannende elektronische Registrierkassen mit entsprechender Software reichen, soll der Einstieg in die neue Bezahlmethode für Händler recht unkompliziert werden.

Blue Code wird über den iTunes App Store  und Googles Play Store  angeboten, eine Version für andere Betriebssysteme gibt es bislang noch nicht. Durch Kooperationen mit der Erste Bank und Sparkasse sowie der Hypo Tirol haben Kunden dieser Finanzinstitute Vorteile: ein höheres Bezahl- Limit und die schnellere Verknüpfung mit der App via Online- Banking. Kunden anderer Geldhäuser können Blue Code ebenfalls verwenden, müssen aber eine Lastschrift einrichten und haben ein niedrigeres Limit von 200 Euro.

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