Rapid bestreitet sein UEFA-Cup-Erstrundenhinspiel gegen RSC Anderlecht am 20. September in Belgien. Zwei Wochen später, am 4. Oktober, kommt es zum Rückspiel im Hanappi-Stadion in Hütteldorf. Cupsieger Austria trägt gemäß UEFA-Regelung als höher gereihter Club aus der gleichen Stadt die erste Partie gegen Vaalerenga Oslo in Wien aus, laut Manager Markus Kraetschmer "tendenziell im Horr-Stadion".
Red Bull Salzburg muss auf seinen Gegner noch warten. Der Meister trifft auf den Verlierer der Champions-League-Qualifikation zwischen UEFA-Cup-Sieger FC Sevilla und AEK Athen. Das Rückspiel findet am Montag in Athen statt, nachdem die ursprünglich in der Vorwoche angesetzte Partie wegen des Todes von Sevilla-Verteidiger Antonio Puerta abgesagt worden ist. Sevilla hatte das Hinspiel mit 2:0 gewonnen.
Reaktionen:
Georg Zellhofer (Austria Magna/Trainer): "Von unserem Lostopf ist Vaalerenga IF Oslo sicher der stärkste Gegner. Aris Saloniki wäre mein Wunschlos gewesen. Die Chancen gegen die Norweger stehen 50:50. Man kennt den norwegischen Fußball, er ist athletisch, körperbetont und kopfballstark. Die Norweger sind gut geschult, sie pflegen einen englischen Stil."
Thomas Parits (Austria Magna/Generalmanager): "Vaalerenga ist ein sehr schwerer Gegner. Der Verein war in der vorigen Saison Liga-Dritter. Aber ich bin ein optimistischer Mensch. Es wird sehr schwierig, aber wenn wir zwei gute Tage erwischen, haben wir unsere Chance."
Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Anderlecht ist ein interessanter Gegner mit einem klingenden Namen. Das ist sicher eine reizvolle Aufgabe für uns."
Steffen Hofmann (Rapid-Mittelfeldspieler): "Anderlecht ist ein schweres Los. Dieser Verein hat in den letzten Jahren oft in der Champions League gespielt. Aber wir haben ein großes Ziel, nämlich in die UEFA-Cup-Gruppenphase zu kommen, und wir werden alles tun, um das zu erreichen."
Ried und Mattersburg augeschieden
Austria Wien hatte sich am Donnerstagabend für die erste Hauptrunde des UEFA-Cups qualifiziert. Österreichs Fußball-Cupsieger, der im Hinspiel einen 4:3-Heimsieg gefeiert hatte, genügte im Rückspiel in Jablonec ein 1:1 (1:0) zum Aufstieg. Mit einem 5:0 über Tiflis ist auch Rapid souverän in der ersten UEFA-Cup-Hauptrunde eingezogen. Für den SV Mattersburg kam dagegen das Aus: Die Burgenländer gingen gegen den FC Basel nach dem 1:2 im Hinspiel im Retourmatch vor eigenen Publikum 0:4 (0:3) unter. Ried ist mit einem 0:3 erneut an Sion gescheitert.
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