Fr, 24. November 2017

Großes Aufgebot

02.04.2008 20:04

400 Polizisten im Einsatz gegen 6000 Rapidfans

Erneut Ausnahmezustand auf der Linzer Gugl: Nachdem am 8. März 800 Austria-Fans die eingesetzten 271 Polizisten mit Eisenstangen bewarfen und Autos demolierten, droht am Sonntag eine zweite, noch größere Invasion mit 6000 Rapid-Fans. Die Polizei rüstet für das Risiko-Match gewaltig auf: Etwa 400 Beamte stehen im Großeinsatz und sollen befürchtete Ausschreitungen verhindern.

Die Bilanz beim Austria-Match war erschütternd: Trotz des Einsatzes von 271 Beamten gab es, zehn Verletzte und enorme Vandalismus-Schäden. Sechs Rowdys wurden verhaftet, aber kurz danach wieder freigelassen. Doch nun droht der Ansturm von etwa 6000 Grünweißen. Die Polizei reagierte und wird am Sonntag nicht weniger als 400 Beamte einsetzen, so viele wie noch nie. Ab 7 Uhr früh wird „das Vorfeld gesichert“. Ein großer Vorteil für die Einsatzkräfte: Bislang ist offiziell noch kein einziger Fan-Zug aus Wien reserviert. „Vermutlich wirkt die Kaution von 5000 Euro abschreckend“, so ein Beamter. Bekanntlich müssen seit dem Austria-Dilemma Fußball-Anhänger vor der Zugfahrt für etwaige Schäden eine Sicherheitsleistung bei den ÖBB hinterlegen. Dafür sind bislang 20 Busse angemeldet, der große Rest der Rapidler wird per Pkw-Fahrgemeinschaften anreisen. „Die Busse werden direkt zum Stadion gebracht und von Wiener Kollegen begleitet. Die gefährliche Fan-Eskorte vom Bahnhof hinauf zum Stadion dürfte am Sonntag entfallen“, hofft ein Beamter.

 

Foto: Martin Parzer

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