Di, 21. November 2017

Abschiebung droht

26.02.2008 07:16

Ort kämpft um kurdische Großfamilie

Seit sechs Jahren lebt eine sechsköpfige Kurden-Familie in Hellmonsödt. Jetzt soll sie abgeschoben werden. Der VP-Bürgermeister und Kirchenvertreter wollen erreichen, dass der VP-Innenminister ein humanitäres Aufenthaltsrecht bewilligt.

Im September 2001 war Refik Naymann (38) illegal von der Türkei eingereist, hatte im selben Monat erfahren, dass sein Asylantrag abgelehnt wird. Ein Jahr später holte er seine Gattin und die drei Kinder nach.

Nun bekam die inzwischen sechsköpfige Familie den Verwaltungsgerichtshof-Beschluss, dass sie abgeschoben werden. Hellmonsödts Bürgermeister Anton Schwarz (VP) möchte, dass die Familie bleiben darf. Ebenso Uni-Professor DDr. Günter Rombold, der als Aushilfspriester im Ort wirkt: „Die Leute sind so lange da, man kann sie nicht einfach zurückschicken.“

Foto: Horst Einöder

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