Sa, 21. April 2018

Bootsunfall

17.08.2007 17:57

Betrunkener versenkte 180.000 ¿-Motorboot!

Alkorausch, dazu Temporausch und ein Hindernis in der Nacht - Sekunden später versank ein 180.000 Euro teures „Bösch“-Motorboot 12,5 Meter tief im Wolfgangsee. Ein mit 1,5 Promille abgefüllter holländischer Hobby-„Kapitän“ hatte ein vertäutes Elektroboot übersehen. Drei Männer landeten verletzt im Wasser.

Obwohl nach 21 Uhr das Boot des Unternehmers (37) aus Strobl gar nicht mehr hätte fahren dürfen, brausten der Schiffsbesitzer und zwei Holländer (32 und 42 Jahre alt) um 21.40 Uhr mit dem Luxus-Boot an der Seegrenze Salzburg-Oberösterreich entlang. Das aus Mahagoniholz gefertigte Schifferl steuerte auf die Uferböschung zu, als der Steuermann ein an einer Boje vertäutes Elektroboot rammte. Der Bug des Luxus-Gefährts wurde aufgerissen, es versank sofort. Die drei Insassen wurden ins Wasser geschleudert, schwammen leicht verletzt die etwa 30 Meter zum Ufer, wo sie die Rettung ins Bad Ischler Spital brachte.

Der Bootsbesitzer verweigerte den Alkotest, die Holländer waren betrunken. Zuerst sagte jeder, ein anderer wäre gefahren, dann gestand der ältere der beiden Holländer. Jetzt wird er angezeigt, weil er betrunken war. Fahren hätte er dürfen, weil der Bootsbesitzer dabei war. Aber der hätte nüchtern sein müssen, und wird deshalb ebenfalls angezeigt.

 

 

Foto: Feuerwehr St. Wolfgang

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