Fr, 15. Dezember 2017

18-jährige Retterin

04.11.2017 20:30

130 Legehühner dürfen leben

Die 18-jährige Nathalie Zechner aus Klagenfurt setzt sich seit ihrem sechsten Lebensjahr für notleidende Tiere ein. Vom Hasen bis zum Schwein hat sie schon alles gerettet. Jetzt hat die Schülerin 130 "ausrangierte" Legehennen vor dem Suppentopf bewahrt und in ganz Kärnten Altersplätze für das Federvieh finden können.

Legehühner werden alle 12 bis 14 Monate "ausgetauscht". In manchen Betrieben dürfen sie länger leben, aber wenn die Leistung endgültig nachlässt, landen sie als Suppenhuhn im Topf. Die tierliebende Nathalie Zechner hat jetzt 130 dieser "ausrangierten" Legehennen das Leben gerettet.

"Eine Freundin hat mich angerufen und mir erzählt, dass in St. Veit 130 Legehennen ausgetauscht und demnächst ins Schlachthaus gebracht werden", erzählt die Schülerin, die seit ihrem sechsten Lebensjahr immer wieder Tiere rettet und ehrenamtlich für das Tierheim "Garten Eden" arbeitet. Auch ein kleines Schweinchen hat die junge Klagenfurterin bereits gerettet. Mit einem Hilferuf über Facebook hat Nathalie für alle 130 Hühner Lebensplätze finden können.

"Gleich 50 sind auf einem kleinen Gnadenhof in Völkermarkt untergekommen. Die restlichen haben immer zu zehnt in der Umgebung von Klagenfurt bei Privatpersonen Lebensplätze gefunden. Ein paar haben wir sogar bis nach Hermagor gebracht", freut sich die Tierschützerin.

Die "ausrangierten" Legehennen werden ihre neuen Besitzer mit weniger, aber trotzdem regelmäßig mit Eiern versorgen.

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