Do, 23. November 2017

Im Jahr 2016

29.03.2017 10:21

Österreicher legten mehr Geld auf die hohe Kante

Die Österreicher haben im Vorjahr mehr Einkommen zur Verfügung gehabt und dieses nicht nur ausgegeben, sondern auch einen höheren Anteil beiseitegelegt. Die Sparquote stieg von 7,3 auf 8,2 Prozent.

Die österreichischen Haushalte hatten im Vorjahr insgesamt 198,8 Milliarden Euro zur Verfügung, das waren um 3,6 Prozent mehr als 2015, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Zieht man die Inflation ab, so stieg die Kaufkraft immer noch um 2,3 Prozent. Besonders stark hat sich dabei die Senkung der Einkommenssteuer ausgewirkt. Denn Löhne und Gehälter legten "nur" um nominell 2,8 Prozent zu, Sozialleistungen wie Pensionen um 1,8 Prozent. Aber die Steuerbelastung der Haushalte sank um neun Prozent, was maßgeblich zum deutlichen Anstieg des verfügbaren Einkommens beitrug.

Zusätzlich zu dem geldwerten Einkommen berechnet die Statistik Austria auch staatliche Sachleistungen etwa für Bildung und Gesundheit. Fügt man diese hinzu, so hatten Österreichs Haushalte 242,8 Milliarden Euro zur Verfügung - das entspricht einem Anstieg um 3,5 Prozent zum Jahr 2015. 

Historisch gesehen ist die aktuelle Sparquote niedrig
Traditionell hat Österreich eine höhere Sparquote als der Schnitt der EU-Länder, 2016er-Zahlen für die EU-Länder werden aber erst am 12. April veröffentlicht. Historisch gesehen ist die aktuelle Sparquote aber noch niedrig, in den Jahren vor Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 lag sie bei 10 bis 12 Prozent.

 krone.at
Redaktion
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