Sa, 25. November 2017

Familienzwist

26.03.2017 18:24

Landwirt „bestahl“ den eigenen Sohn

Eine kuriose Tat ereignete sich Mitte März auf einer Landwirtschaft in Mittelkärnten: Dort soll ein Landwirt (64) sämtliche Arbeitsgeräte seines Sohnes, eines Landschaftspflegers, gestohlen haben, weil dieser ihm Geld schulde. Da die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat, fürchtet der 37-Jährige um seine Existenz.

"Wie kann es sein, dass die Ermittlungen eingestellt werden, obwohl der Vater den Diebstahl sogar zugegeben hat", klagt die Lebensgefährtin des Mannes. Das Paar musste am 12. März schockiert feststellen, dass ein Container auf dem Gelände der väterlichen Landwirtschaft, in dem die Gerätschaften seines Betriebes lagerten, aufgebrochen und geplündert worden war.

"Der Vater rechtfertigte die Tat mit Schulden in der Höhe von 25.000 Euro, die sein Sohn bei ihm haben soll", heißt es; also quasi Selbstjustiz. Dennoch stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein, weil es sich um eine Familienangelegenheit handle und die Tat nicht mit gerichtlicher Strafe bedroht sei. Für den Unternehmer ein Schlag ins Gesicht: "Ohne meine Geräte kann ich keine Aufträge ausführen."

Alexander Schwab, Kärntner Krone

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