Di, 21. November 2017

Anschläge geplant

25.01.2017 15:41

Razzien gegen die rechte Szene in Deutschland

Schlag gegen die rechte Szene in Deutschland: Bei bundesweiten Razzien haben Polizeikräfte am Mittwoch eine Gruppe von Rechtsextremisten festgenommen. Die sieben Männer stehen im Verdacht, mehrere Attentate geplant zu haben - darunter auf Juden, Asylwerber und Polizisten. In Köln werden indes Vorkehrungen gegen Terroranschläge auf dem Karneval getroffen.

Wie aus Sicherheitskreisen zu erfahren war, liefen die Durchsuchungen in mehreren deutschen Bundesländern, unter anderem in Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Berlin und Baden-Württemberg. In Berlin durchsuchten Polizisten am Morgen ein Haus im Stadtteil Moabit.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen insgesamt sieben Beschuldigte im Alter zwischen 35 und 66 Jahren. Gegen sechs besteht der Verdacht, sich zu einer rechten Terrorvereinigung zusammengeschlossen zu haben. Kopf der Gruppe soll ein 62-jähriger Mann aus Schwetzingen sein, der unter anderem der rechtsextremen Gruppe der "Reichsbürger" nahesteht.

Verdächtige kommunizierten über soziale Medien
Die Verdächtigen sollen vorwiegend über soziale Medien kommuniziert und die Angriffe seit dem Frühjahr 2016 geplant haben. Bei der Razzia in insgesamt zwölf Wohnungen suchten Ermittler nach Hinweisen. Konkrete Auskünfte wollte die Bundesanwaltschaft nicht geben: "Die Durchsuchungsmaßnahmen sind noch im Gange."

Währenddessen laufen die Vorbereitungen für den Kölner Karneval auf Hochtouren. Nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt plant die Polizei Sicherheitssperren aus Beton und Fahrzeugen.

Kronen Zeitung, krone.at

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