So, 17. Dezember 2017

Ja aus Österreich

02.12.2016 09:03

EU überlegt Steuersenkung für digitale Medien

Der Verband Österreichischer Zeitungen begrüßt einen EU-Vorstoß: Im Rahmen eines Steuer-Pakets für den Onlinehandel will die EU-Kommission den Staaten freistellen, ob sie den ermäßigten Mehrwertsteuer-Satz für Printmedien auch für elektronische Angebote anwenden.

"Die Änderung der Mehrwertsteuersätze würde die Entwicklung der digitalen Presselandschaft vorantreiben", erklärte VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger am Donnerstag in einer Aussendung. Die Regierung sollte den EU-Vorschlag unterstützen, forderte er.

In Österreich gilt für Druckwerke der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von zehn Prozent; für E-Papers aber fällt der volle Tarif an. Der VÖZ habe schon lange auf eine Angleichung gedrängt, betonte Grünberger. "Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, den Vorschlag der EU-Kommission im weiteren legislativen Prozess zu unterstützen und so eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Presselandschaft in Zeiten der digitalen Transformation zu ermöglichen." Es gelte, das System an die "heutige Realität anzupassen und zu reformieren", so der VÖZ.

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