Im Superwahljahr 2024 werden sie wohl besonders viel Beachtung finden, die ORF-„Sommergespräche“. Ausgewählt für den Prestige-Job des Öffentlich-Rechtlichen wurde heuer Martin Thür. Er bittet die Spitzenkandidaten ab 5. August zu den Interviews.
Martin Thür wird in heurigen Jahr der Nationalratswahl die „Sommergespräche“ im ORF führen. Der „ZiB 2“-Anchor wird seine Gäste zwischen 5. August und 2. September zum ausführlichen Interview bitten, wie der öffentlich-rechtliche Sender am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. Auch darüber hinaus plant der ORF eine Reihe von Debattenformaten im Vorfeld des Urnengangs.
„Die ,Sommergespräche‘ im Wahljahr 2024 stellen die Spitzenkandidaten und die Spitzenkandidatin ins Zentrum. Wer sind die Menschen, die das Land führen wollen? Wie wollen sie Österreich verändern? Ich freue mich schon sehr, in diesem intensiven Jahr noch einmal die Positionen der Parteispitzen zu hinterfragen und so hoffentlich zu einer informierten Wahlentscheidung beitragen zu können“, wurde Thür, der 2022 mit dem Robert-Hochner-Preis ausgezeichnet wurde, zitiert.
Zusätzlich soll es eine „Elefantenrunde“ und eine Reihe von TV-Konfrontationen „im bekannten Jede:r-gegen-Jede:n-Format mit den im Parlament vertretenen Parteien“ geben, teilte der ORF mit. Gastgeberinnen der Runden sind „Report“-Präsentatorin Susanne Schnabl, die im Vorjahr zu den „Sommergesprächen“ geladen hatte, und „ZiB“-Moderatorin Alexandra Maritza Wachter. Der genaue Sendungsfahrplan rund um die Wahl werde zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
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