Di, 12. Dezember 2017

Glühender Berg

07.03.2016 10:30

Vulkan in Ecuador spuckt Feuer und Asche

So schön und doch so gefährlich: In den Anden von Ecuador ist der Tungurahua erneut ausgebrochen. Bilder zeigen, wie der etwa 5023 Meter hohe Berg nachts glüht und orangefarbene Lavaströme über die Flanken in allen Richtungen den Berg hinabfließen. Inzwischen gilt die Warnstufe Orange - die zweithöchste.

Am Wochenende spukte der Tungurahua Lava, Rauch und Asche. Die umliegenden Gemeinden seien von der herunterregnenden Vulkanasche betroffen, berichteten lokale Medien am Montag. Die Einwohner wurden angewiesen, lange Kleidung, Schutzbrillen und Masken zu tragen. Die Rauchwolken seien am Sonntag bis zu 3000 Meter in den Himmel aufgestiegen.

Laut Angaben des Geophysischen Instituts in Quito ist der Feuerberg, der etwa 130 Kilometer südlich der Hauptstadt liegt, schon seit Ende Februar aktiv. Sein Name Tungurahua bedeutet in der indigenen Quechua-Sprache "Feuerschlund".

Der Tungurahua ist einer von acht aktiven Vulkanen in Ecuador, das auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und fast die gesamte Pazifische Platte umschließt, stoßen mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung, weshalb Erdstöße keine Seltenheit sind. Bei einem Ausbruch im Jahr 2006 waren sechs Bewohner durch Lava getötet worden.

Der Tungurahua bricht immer wieder aus, teils dauern die Eruptionen mehrere Monate oder Jahre. Besonders schwere Ausbrüche fanden 1886 und in den Jahren 1916 bis 1925 statt. Zuletzt war der Vulkan im November 2015 aktiv.

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