Sa, 16. Dezember 2017

Strahlenalarm

01.09.2015 16:56

Radium im Schrott entdeckt!

Strahlenalarm lösten Montag italienische Experten aus, nachdem bei einem Wagen auf dem Verschiebebahnhof in Villach-Süd ein erhöhter Wert festgestellt worden war. Sofort wurden Behörden und Polizei verständigt, die in einer Schrottlieferung für Italien strahlendes „Radium 226“ identifizieren konnten.

„Ja, es gab einen Zwischenfall“, bestätigt ÖBB-Sprecher Christoph Posch den Strahlenalarm: „In einer Schrottlieferung, die für Italien bestimmt war, wurden überhöhte Strahlenwerte gemessen.“ Italien verweigerte daraufhin die Annahme der Lieferung. Posch: „Polizei und der Strahlenexperte des Landes überprüften die Ladung und konnten dabei Radium 226 als Strahlenquelle identifizieren.“

Radium wurde bis in die Dreißigerjahre in der Medizin und Kosmetik verwendet, bevor klar wurde, dass es schwere Gesundheitsschäden hervorrufen kann.

Wegen der schwachen Strahlung wurde der Wagen von den Behörden freigegeben. Er wird an den Absender zurückgeschickt. Jährlich gibt es bei den ÖBB zwei bis drei ähnliche Vorfälle.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden