Mo, 11. Dezember 2017

Keine Abschreckung

06.05.2015 08:07

Obwohl Videokamera lief, stach Mörder 34-mal zu

Unfassbare Hintergründe zum bestialischen Mord an einer Taxilenkerin aus Pasching: Obwohl eine im Mercedes installierte Videokamera lief, stach der 46-jährige Welser wie von Sinnen 34-mal mit einem Messer auf sein Opfer (56) ein. 66 Stunden später wurde der Mordverdächtige – wie berichtet – in einem Hotel verhaftet.

Zum Schutz aller Berufschauffeure in OÖ wollte die Wirtschaftskammer – wie berichtet – 2007 eine Videoüberwachung in Taxis einführen, aber das Projekt scheiterte: zu wenig Interessenten. Der Linzer Unternehmer Karl Resch, bei dem das Mordopfer Ingrid V. (56) aus Pasching beschäftigt war, ließ in seinen Taxis dennoch die Kameras einbauen: "Sie sind an der Windschutzscheibe montiert, jeder Fahrgast kann sie sehen. Doch leider hat es der Ingrid nicht geholfen." Denn als der mehrfach vorbestrafte Gewalttäter Erwin K. (für den die Unschuldsvermutung gilt) am Linzer Hauptbahnhof ins Taxi der 56-Jährigen einstieg, war ihm die Kamera völlig egal. "Er wollte nur töten, damit er wieder lange ins Gefängnis kommt", so Resch, der politische Konsequenzen im Umgang mit gefährlichen Tätern fordert. Derzeit wird ein psychiatrisches Gutachten über Erwin K. zu dessen Zurechnungsfähigkeit und einer eventuellen Unterbringung in einer Anstalt erstellt.

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