Mi, 18. Oktober 2017

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15.02.2012 09:08

Houston wird am Samstag im kleinen Kreis beigesetzt

Whitney Houston wird eine Woche nach ihrem Tod im kleinen Familienkreis beigesetzt. Die Beerdigung ist für kommenden Samstag um 12 Uhr Mittag in der New Hope Baptist Church (kl. Foto) in Houstons Geburtsort Newark im Bundesstaat New Jersey angesetzt, wie Carolyn Whigham vom mit der Beisetzung betrauten Bestattungsinstitut Whigham Funeral Home gegenüber CNN bestätigte. Gäste würden nur mit privater Einladung zugelassen, Journalisten erhalten keinen Zutritt.

Eine öffentliche Gedenkfeier soll es nach neuesten Informationen nicht geben. Die Familie Houstons hatte zuvor über eine große Trauerfeier im Prudential Center nachgedacht. In der Arena in Newark hätten 18.000 Menschen Platz gefunden.

Cory Booker, der Bürgermeister der Stadt, sagte "TMZ", dass die Familie nun dezidiert darum gebeten habe, von einem öffentlichen Abschied Abstand zu nehmen. "Im Sinne der Wünsche der Familie macht die Stadt keine Pläne für eine Zeremonie mehr."

Houston wurde in der Stadt unweit der Metropole New York geboren und wuchs im benachbarten East Orange auf. Im Chor der örtlichen Baptisten-Kirche, in der sie nun auch beigesetzt werden soll, lernte sie einst das Singen und verzauberte mit ihrer Stimme die Gemeindemitglieder.

Dutzende Menschen harrten CNN zufolge vor dem Bestattungsinstitut in Newark aus, wo der von einer Polizei-Eskorte begleitete Leichenwagen am späten Montagabend Ortszeit eintraf. Die Gerichtsmedizin in Los Angeles im Westküsten-Staat Kalifornien hatte zuvor Houstons Leichnam nach einer Autopsie freigegeben.

Toxikologische Untersuchung
Houston war am Samstag tot in der Badewanne ihres Zimmers in einem Luxushotel in Beverly Hills gefunden worden. Die Polizei von Los Angeles erklärte am Montag, persönliche Angestellte hätten die Sängerin "unter Wasser und offenbar bewusstlos" vorgefunden. Versuche einer Wiederbelebung seien erfolglos geblieben. Die Autopsie ergab nach offiziellen Angaben lediglich, dass es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden gibt. Die toxikologischen Untersuchungen sind aber noch nicht beendet, die vollständigen Ergebnisse werden wohl erst in sechs bis acht Wochen öffentlich gemacht werden.

In US-Medien wird spekuliert, dass die 48-Jährige an einem tödlichen Cocktail aus Alkohol und verschreibungspflichtigen Medikamenten starb. Die Promi-Webseite "TMZ" schrieb unter Berufung auf Angehörige, dass zu wenig Wasser in Houstons Lunge gefunden worden sei, um von einem Ertrinken auszugehen. Die Gerichtsmedizin in Los Angeles machte am Montag allerdings deutlich, dass die genaue Todesursache noch nicht feststehe.

"Wir wissen das noch nicht", sagte der stellvertretende Leiter Ed Winter. Es gebe einen "Verdacht", doch erst wenn die genaue Todesursache bekannt sei, werde die Gerichtsmedizin die Polizei und die Familie informieren. Winter bestätigte, dass im Hotelzimmer verschreibungspflichtige Medikamente gefunden worden seien - allerdings "nicht viele" und weniger als bei Todesfällen durch Überdosis üblich.

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