Mo, 21. Mai 2018

Kühner Plan

05.12.2011 10:10

Forscher aus Japan und Russland wollen Mammut klonen

Nach dem Fund von gut erhaltenem Mammut-Knochenmark steigen nach Einschätzung von Wissenschaftlern die Chancen, die ausgestorbene Tierart zu klonen. Um das Mammut wieder aufleben zu lassen, wollen Forscher aus Japan und Russland im kommenden Jahr mit einer intensiven Zusammenarbeit beginnen, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Wochenende berichtete.

Im August war in einem sibirischen Dauerfrostboden der Oberschenkelknochen eines Mammuts entdeckt worden, aus dem das Knochenmark gewonnen werden konnte. Zuletzt haben Forscher ein etwa 40.000 Jahre altes, gut erhaltenes Mammut entdeckt, bei dem laut Angaben der Russischen Akademie der Wissenschaften nicht nur Haut und Knochen, sondern sogar Muskeln und einige innere Organe durch den Permafrost konserviert worden sind (Bericht in der Infobox).

Elefanten sind die nächsten heute noch lebenden Verwandten des mit Ende der Eiszeit ausgestorbenen Mammuts und sollen beim Klonen der Tierart helfen. Wie Kyodo unter Berufung auf die Wissenschaftler weiter berichtete, soll der Kern einer Zelle eines Elefanten mit einem aus dem Mammut-Knochenmark ersetzt werden. Damit könnten Embryos mit Mammut-DNA entstehen, die dann einer Elefantenkuh zum Austragen eingepflanzt werden sollen.

Suche nach unbeschädigter DNA
Für die Zellkern-Transplantation ist allerdings unbeschädigtes Erbgut unerlässlich - die Suche nach unbeschädigter Mammut-DNA ist für die Forscher eine große Herausforderung.

Durch die Erderwärmung tauen Teile des Dauerfrostbodens im Osten Russland auf, wodurch bereits eine Reihe von Mammut-Skeletten zum Vorschein kam.

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