Do, 14. Dezember 2017

Ein Haufen Schotter

29.12.2009 20:33

378 Millionen Euro Budget für Straßenbau

Das Land Oberösterreich will die "Taktzahl" beim Straßenbau im kommenden Jahr halten. Das Landesbudget sieht 178 Millionen Euro vor. Dazu kommen noch rund 200 Millionen Euro pro Jahr von der Asfinag. Das rechnete der für den Straßenbau zuständige Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl (ÖVP) am Dienstag in Linz vor.

Nicht zuletzt wegen der Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen war 2009 in Oberösterreich ein "Jahr der Straßeninfrastruktur", schilderte Hiesl. Er war bei insgesamt 71 Spatenstichen oder Eröffnungen. Insgesamt wurden 345,8 Mio. Euro, davon 154 Mio. von der Asfinag, für den Straßenbau ausgegeben.

Aber es sollte bald die "Schlaraffenzeit" für künftige Straßenbaureferenten kommen, weil dann die Erfordernisse von 20 Jahren aufgeholt sein sollten und der Wirtschaftsstandort Oberösterreich über eine entsprechen Straßeninfrastruktur verfüge, erwartet sich Hiesl.

Große Pläne für 2010
Neben dem Bau der Mühlviertler Schnellstraße (S10) soll 2010 der Vollausbau der Pyhrnautobahn (A9) mit der zweiten Röhre des Bosrucktunnels, sowie die Generalsanierung der Innkreisautobahn (A8) und der Westautobahn (A1) fortgesetzt und das Projekt Westring Linz (A26) baureif gemacht werden. Dazu kommen noch unter anderem Neubauten der Anschlüsse an die A1 in Regau und Mondsee, die unter Verkehrsüberlastung leiden und Unfallhäufigpunkte sind.

Rekordkosten für B1-Umfahrung von Lambach
Von den zahlreichen weiteren Bauprojekten des Landes wird die Umfahrung der B1 von Lambach im Bezirk Wels-Land das aufwendigste sein. Es wird mit geschätzten Kosten von etwa 110 Mio. Euro das bisher teuerste Umfahrungsstück Oberösterreichs werden. Wegen einer Absenkung der Trasse und schwierigen Bodenverhältnissen, die flache Böschungen erfordern, ist dort mit großen Überschussmassen zu rechnen. Ihr Abtransport ist aus Umweltgründen umständlich, in der Umgebung sind zudem keine Deponieflächen vorhanden.

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