Di, 20. Februar 2018

Trotz S 10-Aufschwung:

10.02.2018 07:30

Freistädter fordern Lösung für Verkehrsprobleme

Die Mühlviertler Schnellstraße brachte der Region Freistadt einen starken Wirtschaftsaufschwung. Verbesserungspotenzial im Verkehr gibt es aber viel, was ein Infoabend in der WKO Freistadt zeigte. Unter anderem müssen Stauprobleme gelöst werden und die Planung der RegioTram rasch vorangetrieben werden.

Ende 2015 wurde die Mühlviertler Schnellstraße (S 10) zwischen dem Ende der A 7 bei Unterweitersdorf sowie Freistadt Nord eröffnet. Nicht nur nach, sondern auch vor der Fertigstellung verzeichnete die WKO Freistadt einen starken Beschäftigungszuwachs. „Wir konnten zwischen 2010 und 2015 bei Jobs um 19 Prozent zulegen. Der landesweite Wert lag bei neun Prozent“, ist WKO-Bezirksstellenleiter Dietmar Wolfsegger happy. Auch, dass die Schnellstraße ab 2021 bis Rainbach Nord verlängert werden soll und der Zusammenschluss mit Tschechien in Aussicht gestellt wurde, macht ihn froh.

Infoabend zeigt "Baustellen" auf
Bei einem Infoabend, wo WKO, Asfinag und Land mit den anwesenden Bürgermeistern, Unternehmern und Bewohnern über Verkehrsprojekte diskutierten, kristallisierten sich aber einige „Baustellen“ heraus, die im Sinne der Region rasch gelöst werden sollten.

Stau beim Kreisverkehr als Geduldsprobe
Am Morgen und Abend nerven die Staus beim Kreisverkehr zwischen A7 und S 10 bei Unterweitersdorf die  Pendler. Der Kreisverkehr wäre  – laut Wolfsegger – zu klein, eine Fehlplanung und müsse ganz neu gestaltet werden.

Ungenaue RegioTram-Trasse bremst Ausbau von Betriebsbaugebiet
Die geplante RegioTram von Linz nach Pregarten wäre für die Mühlviertler enorm wichtig. Dass  ein 30 Meter breites Trassenband freigehalten wird, würde aber bei Unterweitersdorf die Entwicklung eines Betriebsbaugebiets blockieren. In dem Abschnitt soll die endgültige Trasse über ein Vorprojekt rasch fixiert werden.

Mühlviertler hoffen auch auf Linzer Projekte
Für Freistadt sind nicht nur Projekte im Bezirk, sondern auch viele im Raum Linz wichtig. Der Bau der Ostumfahrung, die Errichtung der neuen Eisenbahnbrücke sowie die kürzlich begonnene Verbreiterung der Voestbrücke mittels Bypässen sollen auch dem Mühlviertel wirtschaftliche Vorteile bringen.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

 

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden