Di, 24. April 2018

Neuschnee und Staus

01.02.2018 12:42

500.000 Schüler starten in die Semesterferien

Hurra! Die erste Hälfte des Schuljahres ist endlich geschafft. Knapp eine halbe Million Mädchen und Burschen in Wien, Niederösterreich und in Vorarlberg genießt ab Freitagnachmittag die Semesterferien. Viele zieht es naturgemäß zum Wintersport in die Berge, wo in den kommenden Tagen auch jede Menge Neuschnee erwartet wird. Aber Vorsicht: Allein für Februar werden bis zu 8000 Skiunfälle erwartet!

Selbstüberschätzung, Übermüdung, aber auch Alkohol führen häufig zu Unfällen auf der Piste. Rund die Hälfte der Skifahrer erreichen Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 66 Kilometern pro Stunde. "Ungeschützt und ungebremst gegen ein hartes Pistenhindernis wie eine Wand oder einen Baum entspricht einem Aufprall nach einem Sturz aus einer Höhe von 17 Metern – das wäre der 5. Stock eines Gebäudes", warnt Christian Kräutler vom Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Insgesamt verunglücken pro Jahr 23.100 Menschen beim Wintersport. Mittlerweile tragen 89 Prozent der Skifahrer und 82 Prozent der Snowboarder einen Helm. Dieser bringt aber nur etwas, wenn er perfekt passt. Er muss auch ohne Kinnriemen gut sitzen, darf beim Kopfnicken nicht verrutschen. "Falls es doch zum schweren Sturz kommt, nicht auf die Erste-Hilfe-Maßnahmen vergessen und die Unfallstelle mit gekreuzten Skiern absichern!", erinnert zum Beginn der Semesterferien das Rote Kreuz.

Fleißige Frau Holle
Ebenfalls wichtig: Sonnenschutz und Brille nicht vergessen. Dann kann es losgehen. Denn Frau Holle hat für die besten Schneebedingungen auf den Bergen gesorgt. Es bleibt nach derzeitigem Stand der Prognosen winterlich kalt.

Reiseverkehr bringt Staus
Staus und Behinderungen auf den Straßen sind jedoch auch heuer wieder vorprogrammiert, besonders auf den Wiener Stadtausfahrten sowie den Transitrouten. Wer bereits nach der Zeugnisverteilung am Freitag in Richtung Steiermark und Kärnten aufbricht, sollte sich auch auf Schneefall einstellen und seine Fahrweise den Wetterbedingungen anpassen. So erinnerte die Asfinag daran, dass sich der Bremsweg auf nassen oder mit Schnee bedeckten Fahrbahnen um ein Vielfaches verlängert. Autofahrer sollten daher die Geschwindigkeit verringern und größeren Abstand halten.

Martina Münzer, Kronen Zeitung/krone.at

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