Di, 23. Jänner 2018

AK-Wahlen

22.05.2009 17:26

Endergebnis steht - keine Mandatsverschiebungen

Nach Auszählung von rund 8.000 noch eingelangten Briefwahl-Stimmen steht nun das offizielle Endergebnis der Arbeiterkammer-Wahlen in Wien fest. Nachträgliche Mandatsverschiebungen im Vergleich zum bereits am Montag präsentierten vorläufigen Ergebnis gab es bei keiner der zwölf angetretenen Listen. Die Stimmenanteile änderten sich noch minimal im Kommabereich.

Demnach kam die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter FSG auf 56,40 Prozent (105 Mandate), was einen Verlust von 12,89 Prozentpunkten oder 13 Mandaten gegenüber 2004 bedeutet. Der ÖVP-Arbeiternehmerflügel ÖAAB erreichte mit 14,29 Prozent (26 Mandate) um 0,15 Prozentpunkte weniger als beim vergangenen Urnengang. Die Freiheitlichen Arbeiternehmer FA konnten mit 12,33 Prozent der Stimmen (22 Mandate) 8,03 Punkte gewinnen. Zuwächse verzeichneten auch die Grünen Arbeitnehmervertreter AUGE/UG, die mit 7,21 Prozent (13 Mandate) um 1,52 Punkte zulegen konnten.

Kandidatenvielfalt
Neben den vier großen Fraktionen traten wie schon 2004 zudem die Grünen Arbeitnehmer GA (3,57 Prozent/sechs Mandate), das Bündnis Mosaik - Liste Levent Öztürk (0,87 Prozent/ein Mandat), die Liste "Bunte Demokratie für alle" (0,71 Prozent/ein Mandat) sowie der Gewerkschaftliche Linksblock GLB (0,85 Prozent/ein Mandat) an.

Hingegen erstmals ins Rennen gingen heuer die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International KOMINTERN (0,73 Prozent/ein Mandat), die Union der österreichisch-türkischen ArbeiternehmerInnen TÜRK-IS (0,82 Prozent/ein Mandat), das Team Triebfeder (0,50 Prozent und somit kein Mandat) sowie die Liste Perspektive (1,72 Prozent/drei Mandate).

Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2004 gesunken
Insgesamt konnten in Wien 645.151 Arbeitnehmer zwischen 5. und 18. Mai an der Entscheidung teilnehmen. Mit 262.556 gültigen von 267.431 abgegebenen Stimmen lag die Wahlbeteiligung bei 41,5 Prozent und somit um 5,3 Prozentpunkte unter dem Wert von 2004.

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