Fr, 25. Mai 2018

Sirene ohne Pause

18.02.2009 18:23

Klagenfurts Berufsfeuerwehr im Dauereinsatz

Am Mittwochnachmittag ist im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses in Klagenfurt Feuer ausgebrochen. "Fünf Personen, darunter ein Kleinkind, erlitten leichte Rauchgasvergiftungen", berichtete Robert Ratheiser, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt. Als Brandursache wird überhitztes Fett auf einem Herd vermutet. Bereits am Vormittag mussten die Einsatzkräfte zu einem Brand ausrücken: Im Wifi-Technikzentrum hatten Schweißarbeiten in einer Luftabsauganlage einen Schwelbrand erzeugt. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Und in der Nacht auf Mittwoch hat ein Brand im Klagenfurter Stadtteil St. Peter ein Carport völlig zerstört und drei Autos schwer beschädigt.

Die Küche sowie ein großer Teil der Wohnung brannten am Vormittag völlig aus. Weitere Wohnungen wurden durch Verrußung in Mitleidenschaft gezogen. "Das Problem war, dass es sofort zu einer massiven Verrauchung im gesamten Stiegenhaus gekommen ist", so Ratheiser. Die Feuerwehr musste mit Drucklüftern vorgehen, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen.

Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt, jedoch ist ein tierisches Opfer zu beklagen: "In der Wohnung wurde ein toter Hase gefunden", so Ratheiser. Die Höhe des Sachschadens war vorerst nicht bekannt.

Brandalarm im Technikzentrum
Gegen 09.26 Uhr wurde im Technikzentrum in Klagenfurt der Brandmelder aktiviert. Starker Rauch drang aus der Luftsauganlage, die ein 51-jähriger Werkmeister aus Wolfsberg vorschriftsmäßig während seiner Schweißarbeiten aktiviert hatte. Acht Lehrlinge, ihre Lehrmeister und der Werkmeister konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Berufsfeuerwehr war rasch zur Stelle und löschte den Brand. Ein technischer Defekt an der Anlage kann nicht ausgeschlossen werden, die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt.

Fotos vom Feuerwehr-Einsatz im Technikzentrum findest du in der Infobox rechts!

Drei Autos schwer beschädigt
Wie es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu dem Feuer in St. Peter kam, ist derzeit noch unbekannt. Tatsache ist, dass beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr bereits das gesamte Carport in Flammen stand. Drei Autos sowie einige weitere Gegenstände, die ebenfalls im Bereich des Abstellplatzes deponiert waren, wurden stark beschädigt. Auch vier Propangasflaschen mussten aus dem Feuer geholt und gekühlt werden.

Durch den Funkenflug fing außerdem der mit Holz verkleidete Giebel eines angrenzenden Hauses Feuer. Die Einsatzkräfte konnten aber durch ihr rasches Eingreifen Schlimmeres verhindern. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt.

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