Unfalltragödie um einen Sportpiloten (54) aus Vorarlberg und seine 49-jährige Begleiterin im französischen Savoyen. Die beiden sind mit ihrem Kleinflugzeug unmittelbar nach einem Tankstopp abgestürzt.
Das tragische Ende eines Urlaubstrips in den Alpen: Unmittelbar nach dem Start vom Flugplatz Challes-les-Eaux – direkt an der Grenze zur Schweiz gelegen – bohrte sich die zweisitzige Sportmaschine Donnerstagnachmittag in die Erde. Für den Vorarlberger Piloten und seine aus Tirol stammende Freundin kam jede Hilfe zu spät, das Paar starb in dem Wrack.
Das Flugzeug des Typs BRS 23 war Berichten zufolge wenige Stunden zuvor von Hohenems aus in Richtung Schweiz gestartet, um später in Challes-les-Eaux aufzutanken. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar – die Ermittlungen laufen.
Haus vorübergehend evakuiert
Die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig. Aufgrund der Explosionsgefahr musste unweit der Unfallstelle ein Haus vorübergehend evakuiert werden. Dieser Flugzeug-Typ verfügt über einen Notfallschirm, der durch eine pyrotechnische Vorrichtung ausgelöst wird. Da nicht klar war, ob von dieser Vorrichtung eine Gefahr ausgeht, wurde der Entminungsdienst hinzugezogen. Zeugen berichten von einem lauten Knall unmittelbar vor dem Absturz.
Das Außenministerium ist mit den Behörden vor Ort in Kontakt, die Angehörigen wurden bereits verständigt.
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