Mo, 20. November 2017

Welser Streitpunkt

20.11.2008 16:32

Fliegerclub fürchtet um Welser Flughafen

Auf einen Pachtvertrag mit der Stadt Wels bis 2030 stützte sich der Fliegerclub Weiße Möwe, um das geplante Betriebsbaugebiet am Flughafenareal zu verhindern. Nun könnte sich der Spieß umdrehen, denn der Vertrag ist laut Experten vorzeitig kündbar. Die Mitglieder Weiße Möwe hoffen zwar noch auf das Naturschutzgutachten der Vorstand drängt sie aber bereits zur Kooperation.

"Wenn das mit dem Vertrag stimmen würde, wäre längst ein blauer Brief gekommen", ist Pilot Wolfgang Ruzicka überzeugt. Er ist gegen das Projekt Flughafen Neu, welches Betriebsbaugebiet und Fliegerei ermöglichen soll: "Ein Gewerbegebiet wird immer expandieren wollen. Wie sollen wir langfristig bestehen, wenn wir darauf eingehen?"

Der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Eigentümer reißt aber der Geduldsfaden: "Wir wollen der ,Weißen Möwe ja nicht den Hals umdrehen, werden unsere Gangart aber verschärfen", betont Sprecher Ernst Eichinger. "Dass der Vertrag kündbar ist heißt aber nicht, dass das auch passieren wird. Wir hoffen auf die Kooperation des Fliegerclubs", so Eichinger. Flughafen-Konsulent Hans Frisch versucht, die Mitglieder zu mobilisieren. "Wir müssen uns wieder als Partner ins Spiel bringen, sonst ist die weiße Möwe verloren!", ist er überzeugt.

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