So, 25. Februar 2018

Keine Turbulenzen

17.09.2008 15:04

Drei neue Verbindungen für Flughafen Klagenfurt

Die explodierenden Kerosinpreise sorgen in der Luftfahrt für große Turbulenzen! Immer mehr Strecken werden gestrichen, die Flugzeuge bleiben am Boden: Vor allem die Regionalflughäfen stecken in einer Krise. Der Klagenfurter Airport bleibt vorerst von den Ausfällen verschont; die drei neuen Linien starten wie geplant.

Flugzeuge der italienischen Linie "Alitalia" bleiben am Boden, auch "Air Berlin" und "TUIfly" streichen Strecken. Mit den ins Trudeln geratenen Luftfahrtfirmen, kommen auch Regionalflughäfen langsam ins Wanken, wenn als Folge die Fluggäste ausbleiben.

Markt ist übersättigt
"Zum Glück gibt es mit den Airlines, die uns anfliegen, keine Probleme", sagt Johannes Gatterer, Chef des Klagenfurter Flughafens. Er nennt neben den Rekordpreisen für Sprit einen weiteren Grund für die Krise: "Der Markt ist einfach übersättigt. In den vergangenen Jahren sind jede Menge Low-Coster, also Billigfluglinien, dazu gekommen."

Klagenfurter Flughafen von Streichungen verschont
Dennoch sei der Kärntner Airport vorerst verschont geblieben von den Streichungen der Strecken. Auch die drei Verbindungen von Klagenfurt nach Frankfurt/Hahn, Stockholm und Göteborg seien nicht betroffen: "Wie geplant, wird Ende Oktober beziehungsweise im Dezember gestartet."

Streik der Fluglotsen
Am Boden geblieben sind hingegen einige Kärntner Passagiere, die am Dienstag von Kopenhagen über Wien zurück nach Klagenfurt fliegen wollten. "Es war das reinste Chaos im Norden!", so ein
St. Veiter, der erst mit mehrstündiger Verspätung in Klagenfurt ankam. "Schuld war eine Betriebsversammlung der Fluglotsen in Wien", heißt es bei der "Austro Control."

von Thomas Leitner/Kärntner Krone und www.kaerntnerkrone.at

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