Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Hundehütte Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Hundehütte ist das Miniatur-Eigenheim für Ihren Vierbeiner. Die meisten Modelle erinnern auch optisch stark an das Eigenheim von Menschen, schließlich gibt es Hütten mit Spitzdach, mit Flachdach und sogar mit einer kleinen Veranda oder einem Vorraum.
  • Während die Bauweise vor allem optische Gründe hat, muss das Material der Hundehütte für den Standort der Hütte (also in der Regel für Garten oder Balkon) geeignet sein. Lasiertes Holz oder auch Kunststoff sind Materialien, die gut für draußen geeignet sind.
  • Damit die Hütte Ihrem Vierbeiner Schutz bieten kann, muss dieser in der Hütte Platz haben. Deswegen sind die Maße der Hütte ein wichtiges Kaufkriterium. Mit einer einfachen Rechenformel können Sie von der Größe Ihres Hundes die notwendige Größe der Hütte ableiten.

Hundehütte Test

Ihr Vierbeiner ist sicherlich gerne in Ihrer Nähe, doch er braucht ebenso wie Sie selbst auch einen Rückzugsort. Eben diese Funktion erfüllen Hundehütten drinnen und draußen. Verbringt Ihr Hund ohnehin viel Zeit im Garten, ist eine Outdoor-Hundehütte für den Garten eine gute Wahl, um dem Tier auch im Freien einen Unterschlupf zu bieten – falls das Wetter schnell wechselt.

Hundekörbchen

Eine Hundehütte aus Stoff oder Karton wird häufig als Hundehöhle bezeichnet und ist ausschließlich für drinnen geeignet.

Im Sommer bietet eine Hundehütte Schutz vor der Sonne, bei Regen schützt es das Tier davor, nass zu werden. Wetterfest sind alle Hundehütten, winterfeste Hundehütten sind hingegen eher selten. Sollte Ihr Hund auch im Winter draußen bleiben, muss die Hundehütte anders konzipiert sein als eine klassische Outdoor-Hundehütte. Eine winterfeste Hundehütte ist isoliert und hat vielleicht sogar eine Heizung in der Hundehütte. Worauf Sie darüber hinaus bei der Wahl einer Hütte achten sollen, verraten wir Ihnen im folgenden Ratgeber.

1. Welche Arten von Hundehütten gibt es?

Hundezwinger, Hundebox, Hundehaus, Hundehöhle, Hundekörbchen und Hundehütte – Sie alle klingen so, also ob sich Ihr Hund darin pudelwohl fühlen könnte. Wofür die einzelnen Behausungen geeignet sind und welche Vor- und Nachteile sie haben, zeigt die folgende Tabelle im Überblick.

Art Eignung Vorteile Nachteile
Hundezwinger Outdoor-Hundehütte für einen großen Garten oder einen Hof + reichlich Platz für das Tier
+ im Zwinger lässt sich ein Unterschlupf platzieren
+ ermöglicht Aufenthalt ganzjährig draußen
- wirkt optisch abschreckend
- großer Platzbedarf
Hundebox Transportbox für Hunde + gut geeignet für den Transport im Auto
+ kurzfristig als Hundehütte beim Camping nutzbar
- nicht als Hundehütte draußen nutzbar
Hundehaus (Synonym für Hundehütte) je nach Material als Hundehütte innen oder als Hundehütte draußen nutzbar + klassische Hundehütten-Form
+ als Hundehütte aus Stoff bequemer Rückzugsort im Innenbereich
+ als Hundehütte aus Holz oder Kunststoff
- Größe und Bauart entscheiden über Eignung
Hundehöhle Hundehütte für innen + gemütliche Hundehütte aus Stoff
+ ähnlich bequem wie ein Hundesofa
+ Alternative zum Hundekissen
- ausschließlich im Innenbereich nutzbar
- schwer zu reinigen
Hundekörbchen je nach Material draußen (unterm Dach) und drinnen nutzbar + fester Rückzugsort für das Tier
+ offen und luftig
+ wird durch Zubehör wie ein Hundekissen richtig bequem
+ lässt sich leicht reinigen
- ohne Überdachung
- nur bedingt im Außenbereich nutzbar

Fazit der Krone.at Redaktion: Hundezwinger und Hundehaus sind die Outdoor-Modelle, wobei ein Hundezwinger deutlich mehr Raum braucht/bietet und eigentlich als ein kleines Outdoor-Gehege für Hunde zu verstehen ist. Er gehört deswegen in eine andere Kategorie an Hundehäusern. Eine Hundebox dient dem Transport. Körbchen und Höhle sind vor allem kuschlige Rückzugsorte, die drinnen nicht fehlen dürfen. Die besten Hundehütten lassen sich übrigens gar nicht in Hundehütten-Tests im Internet ausmachen, denn letztlich entscheidet Ihr Tier, welchen Typ Hundehütte es annimmt. Nicht einmal die Stiftung Warentest wagt hierzu einen Test.

2. Kaufberatung. Was sind laut diversen Hundehütten-Tests im Internet die wichtigsten Kaufkriterien?

Hundehütte große Hunde

Dieser Vierbeiner hat eine wahrlich große XXL-Hundehütte mit kleiner Veranda im Garten.

Eine Hundehütte sollte Ihren Vierbeiner Platz und Schutz bieten. Damit diese Funktionen erfüllt werden, ist die Größe der Hütte entscheidend sowie Ausstattung und Material.

2.1. Wie groß muss die Hundehütte sein?

Namhafte Hersteller, wie etwa Fressnapf, Kerbl, Trixie, Starplast, Ferplast, Wiltec und Dobar bieten Hundehütten im XXL-Format (Hundehütten für große Hunde) und Hundehütten für kleine Hunde. Wichtig ist die passende Größe in jedem Fall, denn ein Hund, der sich in die Hundehütte zwängt, wird den Ort weder mögen, noch schätzen oder akzeptieren. In einer zu großen Hütte fühlt sich das Tier schnell verlassen.

Hundehütte outdoor

Hundehütten gibt es verschiedenen Größen. So fühlt sich Ihr Hund nicht verloren und hat dennoch genügen Platz.

Um die passende Größe zu finden, sollten Sie Ihr Tier zunächst vermessen:

  • Multiplizieren Sie die Höhe Ihres Tieres (vom Boden bis zum Widerrist) mit dem Faktor 1,2. So erhalten Sie die Höhe, die Ihre Hundehütte haben sollte.
  • Multiplizieren Sie die Höhe Ihres Tieres (vom Boden bis zum Widerrist) mit dem Faktor 0,8. So erhalten Sie die Höhe, die der Eingangsbereich haben sollte.
  • Für die Breite der Hundehütte ist die Länge Ihres Tieres (gemessen ohne Schwanz) ausschlaggebend.
  • Die Länge der Hundehütte passt, wenn Sie die Länge des Hundes mit dem Faktor 1,2 multiplizieren.

Natürlich hat kein Hund Normmaße. Deswegen haben wir in unserem Hundehütten-Vergleich 2020 auch die exakten Maße sowie eine Orientierung angegeben, ob die Hundehütte für kleine Hunde, für mittelgroße Hunde oder gar als XXL-Hundehütte für große Hunde dienen kann.

2.2. Aus welchem Material sollte die Hundehütte sein?

Die meisten Hundehütten sind aus Holz oder Kunststoff. Genutzt im Outdoor-Bereich bergen beide Materialvarianten Vor- und Nachteile.

2.2.1. Was ist zu beachten, bevor Sie eine Hundehütte kaufen, die aus Holz ist?

Beachten Sie diese Vor- und Nachteile, bevor Sie eine Holz-Hundehütte kaufen:

    Vorteile
  • langlebig und robust (vor allem aus Massivholz)
  • natürliches, umweltfreundliches Material
  • Profile schützen das Material vor Verbiss
  • materialbedingte gute Wärmeeigenschaften (auch ohne die Hundehütte zu dämmen)
  • schalldämmend
    Nachteile
  • braucht regelmäßig Pflege; eine Lasur auf natürlicher Basis ist dafür nötig
  • aufwendig zu reinigen
  • teurer in der Anschaffung

Fazit der Krone.at-Redaktion: Hundehütten aus Holz sind zwar teurer in der Anschaffung, aber sie passen aufgrund des natürlichen Materials sehr gut in den Garten. Eine günstigere Option ist es, eine Hundehütte aus Paletten selbst zu zimmern, allerdings wird diese Paletten-Hundehütte deutlich schlechter isoliert sein als eine Hundehütte aus Massivholz. Das Manko der Holzhütte sind Pflege und Reinigung. Eine Holzhütte ist recht umständlich zu reinigen. Zudem müssen Sie regelmäßig eine spezielle (und damit teure) Lasur auftragen, die das Holz schützt.

2.2.2. Was ist zu beachten, bevor Sie eine Hundehütte kaufen, die aus Kunststoff ist?

Beachten Sie diese Vor- und Nachteile, bevor Sie eine Kunststoff-Hundehütte kaufen:

    Vorteile
  • über lange Zeit witterungsbeständig
  • günstige Hundehütte
  • einfach zu errichten (Hundehütten-Bausatz)
  • leichte Reinigung
    Nachteile
  • kein natürliches Material
  • Schall- und Wärmedämmung lässt sich nur schwerlich nachrüsten
  • kann bei starker Sonneneinwirkung spröde werden

Fazit der Krone.at-Redaktion: Hundehütten aus Kunststoff sind günstiger, weniger robust und halten nicht so lang wie eine Hundehütte aus Massivholz. Vorteile gibt es dennoch, denn die Hundehütte aus Kunststoff lässt sich sehr gut reinigen und es gibt die Hundehütte aus Kunststoff in unterschiedlichen Farben.

Bezüglich der Reinigung gilt: Wenn eine Decke als Unterlage dient, achten Sie darauf, dass Sie diese in der Waschmaschine waschen können. Nehmen Sie am besten ein parfumfreies Waschmittel. Eine Gummiunterlage können Sie mit heißem Wasser und etwas Spülmittel abwischen. Wenn die Unterlage zum Staubsaugen geeignet ist, dann entfernen Sie regelmäßig mit dem Staubsauger Hundehaare, Reste von Snacks oder auch Blätter vom Garten. Wechseln Sie dann den Filter im Gerät.

2.3. Zugang, Fenster und Böden. Was braucht eine Hundehütte wirklich?

Wie Hundehütte isolieren?

Eine isolierte Hundehütte hält das Hundehäuschen im Sommer kühl und im Winter warm. Deswegen ist eine Isolierung nicht nur nötig, wenn Ihr Hund im Winter draußen ist, sondern eigentlich das ganze Jahr über. Sie können eine Hundehütte isoliert kaufen oder selbst isolieren. Wichtigste Grundvoraussetzung ist die Doppelwandigkeit. Um den Hohlraums auszukleiden, können Styropor, Sägespäne, Luft, Schafs- oder Holzwolle genutzt werden.

Hundehütte aus Paletten

Wenn Sie eine Hundehütte aus Holz errichten, achten Sie auf einen Anstrich, den Ihr Hund bedenkenlos anknabbern kann.

Durch den Zugang muss Ihr Hund gehen können, ohne sich zu zwängen.

In puncto Fensteröffnung ist ein Dachfenster die beste Wahl. Dass dieses geöffnet und wieder geschlossen wird, ist übrigens Ihre Aufgabe als Hundehalter. Allerdings ist eine ausklappbare Dachluke ein rares Gut. Nur die Testsieger in Hundehütten-Tests im Internet haben ein Dach, das sich als Luke öffnen lässt.

Bezüglich des Bodens gilt: Ein herausnehmbarer Boden ist ein wichtiges Detail bei der Wahl des Hundehauses. Dieser erleichtert Ihnen nämlich die Reinigung des Hundehauses. Ob der Boden auf Standfüßen steht oder nicht, ist hingegen kein Komfortdetail, sondern hat etwas mit der saisonalen Eignung der Hütte zu tun. Eine Hütte auf Standfüßen hebt sich ab vom kalten Erdboden. So wird Ihr Hund auch im Winter nicht frieren – selbst wenn die Hundehütte keine Heizung hat.

3. Was sind wichtige Fragen und Antworten rund um Hundehütten?

3.1. Welches Zubehör gibt es für Hundehütten?

Um die Hütte für Ihren Hund gemütlich einzurichten, gibt es zahlreiche Accessoires. Die wichtigste Ausstattung für eine Hütte ist ein Wassernapf. Sie sollten immer dafür sorgen, dass für Ihren Liebling eine Schale mit Wasser bereitsteht. Um dem Wohlfühlfaktor zu erhöhen, empfiehlt es sich eine Decke oder auch ein Hundekissen in die Hütte zu legen. Um Ihren Hund vor einem kalten Boden zu schützen, gibt es diverse Hundedecken im Handel. Im Sommer sollten Sie allerdings darauf verzichten, um Ihren Hund nicht zusätzlich aufzuheizen. Um Ihrem Hund im Winter einen warmen Schlafplatz zu sichern, gibt es spezielle Thermodecken als Unterlage.

3.2. Wo ist der beste Platz für eine Hundehütte?

Wo die Hütte gut steht, hängt von Ihrem Garten ab. Suchen Sie nach einem Platz, welcher nicht in der prallen Sonne steht, sondern von einem Baum oder Strauch geschützt ist. Die Öffnung der Hütte sollte zum Hauseingang oder zur Terrasse Ihres Hauses zeigen. Ihr Vierbeiner möchte Sie schließlich trotz Rückzug in seine Hütte im Auge behalten. Achten Sie auch auf ein windgeschütztes Plätzchen.

Ein Hundehaus kann auch ohne Probleme auf einem Balkon stehen. Auch hier müssen Sie darauf achten, dass der Platz schattig ist. Hundehütten aus Stoff eignen sich außerdem auch für den Innenbereich. Auch hier können Sie Ihrem Vierbeiner ein ruhiges Plätzchen schaffen. Sie kommen in diversen Hundekörbchen-Tests im Internet sehr gut an.

3.3. Wie gewöhnen Sie Ihren Hund an die Hundehütte?

Wenn Sie den richtigen Platz gefunden und die Hütte aufgebaut haben, müssen Sie Ihren Hund zuerst an seine neue Höhle gewöhnen. Es ist wichtig, dem Hund ein positives Gefühl in Verbindung mit der Hütte zu geben. Platzieren Sie z.B. sein Lieblingsspielzeug oder seinen Lieblingssnack in der Hütte. Sie können auch seinen Futternapf vorerst dort aufstellen. Passende Näpfe erhalten Sie von vielen Marken im Fachhandel. Leckerlis gibt’s auch bei Hofer, Lidl, Rossmann und DM.

Nehmen Sie seine Lieblingsunterlage und legen Sie diese in die Hütte. So wird ihr Liebling schnell spüren, dass er keine Angst vor diesem neuen Platz und dem ungewöhnlichen Hundehütten-Design haben muss. Der Geruch ist ihm vertraut und er verbindet das mit einem positiven Gefühl. Loben Sie Ihren Hund, wenn er die Hütte betritt. Er weiß dadurch, dass er etwas gut gemacht hat. Das Tier mit dem Hundegeschirr oder mit dem Hundehalsband in die Hütte zu zerren, ist ein absolutes No-Go.

Bildnachweise: Amazon.com/TRIXIE, Shutterstock.com/Butus, Shutterstock.com/ Mauricio Graiki , Shutterstock.com/miropink, Shutterstock.com/Kichigin, Shutterstock.com/Ilike (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)