Nach einer schlechten Nacht fällt vieles schwerer. Die Konzentration lässt nach, die Geduld ist schneller erschöpft und selbst alltägliche Aufgaben können anstrengender werden. Schlaf ist deshalb weit mehr als eine nächtliche Pause. Während wir schlafen, verarbeitet das Gehirn Erlebnisse, der Körper regeneriert sich und wichtige Prozesse des Immunsystems werden unterstützt. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell verschieden. Für die meisten Erwachsenen gelten sieben bis neun Stunden als guter Richtwert. Entscheidend ist allerdings nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität. Wer regelmäßig schlecht schläft, fühlt sich häufig weniger leistungsfähig und erholt. Schon kleine Gewohnheiten können einen Unterschied machen. Feste Schlafenszeiten, ein ruhiges und möglichst dunkles Schlafzimmer sowie weniger Bildschirmzeit vor dem Zubettgehen helfen dabei, zur Ruhe zu kommen. Auch regelmäßige Bewegung und ausreichend Tageslicht unterstützen einen gesunden Schlafrhythmus. Eine wichtige Rolle spielt zudem die Schlafposition. Matratze und Polster sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass Kopf und Nacken möglichst natürlich gelagert werden. Ein zu hoher oder zu niedriger Polster kann die Halswirbelsäule ungünstig belasten und Verspannungen begünstigen.
Unterstützung für den Nacken
Wie wichtig eine passende Lagerung ist, zeigt auch die Entwicklung spezieller Nackenstützkissen. Der orthopädische Polster DocNap der Klagenfurter Dr. Kanovsky Holding GmbH wurde im Juni 2026 mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) ausgezeichnet. Die Zertifizierung erfolgte in der Kategorie Nackenstützkissen mit therapeutischem beziehungsweise orthopädischem Nutzen.
Die 10 Säulen des gesunden Schlafs
Mit einigen einfachen Gewohnheiten lässt sich die Schlafqualität langfristig verbessern.
1. Regelmäßigkeit: Möglichst jeden Tag zur ähnlichen Zeit schlafen gehen und aufstehen.
2. Ausreichend Schlaf: Erwachsene benötigen meist sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht.
3. Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität fördert einen gesunden Schlafrhythmus.
4. Tageslicht: Natürliches Licht am Morgen hilft, die innere Uhr zu regulieren.
5. Schlafumgebung: Ein ruhiges, dunkles und angenehm kühles Schlafzimmer unterstützt die Erholung.
6. Passender Polster: Kopf und Nacken sollten möglichst natürlich gelagert werden.
7. Weniger Bildschirmzeit: Vor dem Schlafengehen bewusst auf Handy, Tablet und Fernseher verzichten.
8. Bewusste Ernährung: Schwere Mahlzeiten und größere Mengen Alkohol kurz vor dem Schlafen vermeiden.
9. Koffein reduzieren: Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke am späten Nachmittag und Abend einschränken.
10. Entspannung: Lesen, ruhige Musik oder Atemübungen können helfen, den Tag ausklingen zu lassen.