Die Regierung feiert sich selbst. Sie habe in einer schwierigen weltweiten Lage die Trendwende herbeigeführt. Nun ja, wenn man ein prognostiziertes (!) Wirtschaftswachstum von einem Prozent als Trendwende sieht. Länder wie Argentinien haben in der gleichen „schwierigen weltweiten Lage“ ein reales – nicht prognostiziertes – Wachstum von fünf Prozent erreicht. Eventuell besteht die „schwierige weltweite Lage“ aus den Regierungen in Wien und Brüssel, ihrer ausufernden Regelwut, ihrer Klimapolitik der Deindustrialisierung und der extremen Steuerlast. Auf die Lösung der Migrationsfrage wartet die österreichische Bevölkerung auch noch vergebens.
Chris Veber, Innsbruck
Erschienen am So, 1.3.2026
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