Das Leben mit Krisen ist hart. Ihre Folgen gravierend. Beide haben uns förmlich im Würgegriff. Die Spuren, die diese Mischung hinterlässt, sind hässlich gravierend. Für die Welt, die Politik, die Gesellschaft und für Demokratien. Schon zu viele Menschen haben seriöser, kritischer Berichterstattung den Rücken gekehrt. Zu viele von denen merken nicht einmal mehr, dass sie Fake News, Trump-Propaganda und Russen-Propaganda auf den Leim gehen. Das alles ist unter dem Strich eine düstere Entwicklung, die immer mehr Demokratien an den Kragen geht. Noch bedrohlicher wird es, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, dass weltweit die Zahl der Autokratien weiter zunimmt. Laut Transformationsindex 2026 werden 77 von 137 untersuchten Staaten autokratisch regiert. Ein neuer trauriger Höchststand seit Beginn der Erhebung vor 20 Jahren. Deutliche Rückschritte bei der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Noch mehr Korruption. Drohung und Erpressung als neuer „politischer Stil“. Autokratien sind nun mal die letzte Vorstufe zur Diktatur. Die USA, selbst nicht Teil der Erhebung, sind schon dort, wo erschreckend viele Europäer hinwollen. Dank Trump. Und in Europa wählen immer noch zu viele jene Parteien, die Trump immer noch zujubeln und Kreml-Propaganda in der EU verbreiten.
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Sa, 28.3.2026
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