Die Schweizer haben erst am 8. März dieses Jahres entschieden, dass die Verfügbarkeit von Bargeld in der Verfassung verankert wird. Da dieses Thema in den Medien und bei uns kaum Beachtung findet, möchte ich es hiermit wieder zur Sprache bringen. Hat eigentlich irgendjemand eine Ahnung, wie immens wichtig es wäre, das auch bei uns zu tun? Es wird immer wieder hoch und heilig versprochen, dass man nicht vorhat, uns das Bargeld wegzunehmen. Wenn diese Beteuerungen stimmen, dann frage ich mich, warum sich die Regierung so vehement dagegen wehrt, und darauf gibt es eigentlich nur eine einzige folgerichtige Antwort: Natürlich will man das Bargeld ganz abschaffen, aber der richtige Zeitpunkt, uns diese Hiobsbotschaft mitzuteilen, ist noch nicht gekommen. Also lügt man und wird uns irgendwann vor vollendete Tatsachen stellen. Eines ist so sicher wie das Amen im Gebet: Ist das Bargeld einmal abgeschafft, dann ist es für immer weg. Man muss sich vorstellen, welche Kontrolle und Macht die Regierung über uns Bürger ausüben könnte. Sie hätten uns ganz in der Hand, und das ist genau das, was sie wollen. Es gibt Dokus, in denen man sieht, wie China mit Regierungskritikern verfährt – wollen wir wirklich solche Zustände?
Silvia Höfinger, Wien
Erschienen am Sa, 28.3.2026
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