Ich durfte mich über 180 € brutto mehr Gehalt freuen. Am Konto angekommen sind beeindruckende 60 €. Der Rest ist dem staatlichen Abgabensystem treu geblieben. Das nennt man in Österreich: Kaufkraft stärken. Seit Monaten hört man: Die Kaufkraft müsse steigen, die Menschen müssten entlastet werden, Leistung müsse sich lohnen. Während Preise für Energie, Wohnen und Lebensmittel steigen, kassiert der Staat bei jeder Lohnerhöhung kräftig mit. Wer mehr verdient, rutscht schneller in höhere Steuerstufen. Unterm Strich bleibt kaum etwas übrig. So zerstört man Motivation. Wer Mehrleistung fordert, sollte nicht den Großteil der Mehrleistung abschöpfen. Solange von einer Gehaltserhöhung nur ein Drittel beim Arbeitnehmer ankommt, ist „Kaufkraft stärken“ nichts weiter als ein politischer Werbeslogan. Vielleicht sollte man künftig nicht mehr von „Gehaltserhöhung“ sprechen, sondern von „Brutto-Illusion mit Netto-Überraschung“.
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