In der Debatte zur Spritpreisbremse ist eines bemerkenswert: Viele jener, die jetzt lautstark gegen die FPÖ oder Herbert Kickl wettern, scheinen ein kurzes Gedächtnis zu haben. Denn die finanziellen Probleme, mit denen Österreich heute kämpft – die Maßnahmen wie eine Preisbremse erst notwendig machen –, sind nicht vom Himmel gefallen. Es war die damalige Regierung aus ÖVP und Grünen, die während der Corona-Pandemie das Geld mit vollen Händen verteilt hat. Milliarden wurden damals ohne langfristige Kontrolle ausgeschüttet, während gleichzeitig Tonnen an Masken und Impfstoffen ungenutzt „verfaulten“ oder wegen abgelaufener Haltbarkeit entsorgt werden mussten. Dieses Missmanagement belastet die Staatskasse bis heute – und am Ende zahlt, wie so oft, der Steuerzahler die Zeche. Wer also über die Spritpreisbremse diskutiert, sollte nicht mit dem Finger auf andere zeigen, sondern in den Rückspiegel blicken: Dort sehen wir die eigentlichen Ursachen der heutigen finanziellen Schieflage. Verantwortung beginnt mit Ehrlichkeit – auch über die Fehler der eigenen Regierung.
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