Die Debatte um die Anschaffung neuer Abfangjäger flammt wieder auf. Wie so oft prallen die Meinungen hart aufeinander. Der Hightech-Wunsch und die Budgetrealität sorgen für genug Zündstoff. Doch wenn Finanzminister Marterbauer angesichts der prekären Budgetlage bereits ein klares Nein signalisiert hat, ist es Zeit, die Scheuklappen abzulegen und über Alternativen nachzudenken. Wäre es in der heutigen Zeit nicht sinnvoller, über eine moderne, bodengestützte Luftraumüberwachung nachzudenken? Mit den technischen Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen, ließe sich eine effektive Überwachung weitaus kostengünstiger realisieren als sündteure Kampfjets. Was ist in den letzten, rund 80 Jahren seit Kriegsende passiert? Kann sich jemand an ein „feindliches Flugobjekt“ erinnern, das wir tatsächlich über unserem Luftraum abschießen mussten? Die Realität sah bisher so aus: Bei Verletzung unseres Luftraums blieb uns ohnehin nur der (scharfe) diplomatische Protest. Genau das wird auch in Zukunft das einzige wirksame Mittel bleiben, ungeachtet dessen, wie viele Milliarden wir „in den Himmel schießen“. Zum „Spazierenfliegen“ gibt es günstigere Möglichkeiten. Das werden etliche unserer engagierten „Wohnzimmerkrieger“ mit anderen Augen sehen. Aber Politik sollte sich an Realität und dem Machbaren orientieren statt an prestigeträchtigen Wunschzetteln.
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