Der schon oft angekündigte, aber erst vor gar nicht so langer Zeit fix installierte Automatismus zur Neutralisierung der kalten Progression (Fachbegriff: „Fiscal Drag“) befindet sich erstaunlicherweise schon wieder in politischer Diskussion. Die Maßnahme ist kein, wie gern dargestellt, großzügiges Geschenk des Staates, sondern man gibt den Menschen einen Bruchteil von dem zurück, was man ihnen vorher abgenommen hat. Oder anders ausgedrückt: Man nimmt den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern etwas weniger weg als ursprünglich geplant. Es geht bei dieser Regelung auch primär um Steuerentlastung und nicht um Einkommensgerechtigkeit oder Wohlstandsverteilung. Wer keine oder wenig Steuern zahlt, kann nicht oder nur wenig entlastet werden, doch jene, für die ein Grenzsteuersatz von bis zu 55% gilt, profitieren logischerweise in höherem Ausmaß von diesem Schritt, was auch heftig kritisiert wird. Aber vor allem die Mitte, die von allen Seiten unter Druck gerät und die nicht nur die Konjunktur, sondern auch den Staat trägt, wird entlastet. Nur zur Erinnerung: Österreich gilt als Hochsteuerland, und etwa 1/4 der Steuerzahler finanzieren rund 3/4 des Lohnsteueraufkommens.
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