Dieser Tage sind wieder die Sternsinger unterwegs, um Geld zur Unterstützung von Hilfsprojekten in der Welt zu sammeln. In den Medien wird groß über die Besuche der Heiligen Drei Könige berichtet, beim Bundespräsidenten, bei Regierungsmitgliedern, bei kirchlichen Würdenträgern. Das ist alles eine schöne und sinnvolle Tradition, aber ich habe trotzdem einen Punkt zur Kritik. Bis vor ein paar Jahren war es eine Selbstverständlichkeit, dass unter den Heiligen Drei Königen ein schwarzer König dabei war als Repräsentant Afrikas. Seit ein paar Jahren ist es Unsitte geworden, aus politischer Überkorrektheit den Schwarzen verschwinden zu lassen und Afrika sozusagen unsichtbar zu machen.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Fr, 2.1.2026
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